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«Es geht hier um das Herz von Tafers»

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«Jetzt kommen wir zum spektakulärsten Punkt von heute Abend.» So kündigte der Tafersner Ammann Gaston Waeber an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag den traktandierten Planungskredit über 100 000 Franken für die Neugestaltung des sogenannten Asta-Platzes an. Dieser Kiesplatz befindet sich links hinter der Bäckerei Schieler und wird zurzeit als Parkplatz genutzt. In Gemeindebesitz sind auch weitere Parzellen von der Kantonsstrasse vor dem Asta-Platz bis angrenzend an die Parzelle des Pflegeheims St. Martin oberhalb des Asta-Platzes. Für diesen Perimeter wolle der Gemeinderat nun eine Gesamtüberbauungsplanung erarbeiten lassen und diesen anschliessend in Etappen aufteilen, erklärte Gemeinderat Kuno Bertschy. Prioritär sei der Bau von Alterswohnungen, für welche analog zu Bösingen eine Stiftung gegründet würde. «Prioritär heisst aber nicht, dass wir uns schon festgelegt haben», betonte Bertschy. Es sei wichtig, dass der Perimeter gesamthaft analysiert werde, deshalb wolle die Gemeinde auch einen Ideenwettbewerb lancieren. In die Überlegungen sollen auch die Neugestaltung des Parkplatzes, eine Studie zur Verkehrsführung für das Ein- und Aussteigen der Schülertransporte der Primarschule sowie ein möglicher Standort für eine Aufbahrungshalle beim Friedhof miteinbezogen werden.

Alle sollen mitreden können

In der Diskussion wurde rasch klar, was vielen der 63 anwesenden Bürgern ein Anliegen war: Eine möglichst breite Mitwirkung seitens der Bevölkerung. «Wir sollen Visionen entwickeln können für einen neuen Treffpunkt in Tafers, einen Treffpunkt für alle Generationen. Es geht hier um das Herz des Dorfes», sagte ein Bürger und regte an, für den Ideenwettbewerb mit der Hochschule für Architektur in Freiburg zusammenzuarbeiten. Nebst Wohnen im Alter müssten auch Einrichtungen wie Spielgruppe oder Kindertagesstätte in die Überlegungen miteinbezogen werden. Ein anderer Bürger bat den Gemeinderat auch den Jakobsweg, der über den Asta-Platz zur Jakobskapelle führe, in die Pläne miteinzubeziehen.

Alfred Gräni von der Taferser Fachkommission «Alter» versicherte den Anwesenden, dass der Gemeinderat das Projekt seriös anschaue und sehr ernst nehme. «Ich habe ein gutes Gefühl», so Gräni. Ammann Gaston Waeber unterstrich diese Aussage: «Es ist eine riesige Sache, dessen sind wir uns bewusst.» Jede an der Versammlung gemachte Aussage habe ihren Wert. «Ihr entscheidet, wohin die Reise geht.» Die Stimmbürgerinnen und -bürger haben den Planungskredit in der Höhe von 100 000 Franken einstimmig angenommen. «Wir werden nicht unter Zeitdruck handeln», sagte Waeber.

Der Syndic informierte zudem über den Marschhalt in den Fusionsgesprächen mit St. Antoni (siehe Text unten). Gemeinderätin Sabine Waeber informierte darüber, dass die Pläne für den Verkehrskreisel Spitalstrasse Mitte Januar 2017 öffentlich aufgelegt werden sollen.

Eine Lektion Ortskunde erteilt

Vom Asta-Platz war an der Gemeindeversammlung in Tafers oft die Rede. Er habe recherchiert und wisse nun, woher der Platz seinen Namen habe, sagte Gemeinderat Kuno Bertschy. Auf diesem Platz sei früher das Bezirksspital gestanden, bevor es auf den Maggenberg zog. Asta stehe also für Altes Spital Tafers. Diese Erklärung leuchtete allen ein und schien plausibel. Der ehemalige Vize-Oberamtmann Robert Sturny musste die Aussage jedoch korrigieren: Asta komme von Arnold Stadelmann, einem Malermeister, der auf diesem Platz seine Werkstatt hatte.

ak

Budget 2017

«Die Gemeinde steht finanziell sehr gut da»

Gemeinderat Thomas Rauber stellte am Donnerstag an der Gemeindeversammlung das Budget 2017 des Sensler Hauptortes vor. Dieses geht von einem Aufwand von 13,9 Millionen Franken und einem Ertrag von gut 14 Millionen Franken aus. «Wir werden alles tun, um das ausgeglichene Budget auch einhalten zu können», sagte Rauber. Tafers stehe finanziell sehr gut da. Aber der Gemeinderat sei sich darüber im Klaren, dass die finanzielle Lage auch von vielen externen Faktoren abhänge, nicht nur von der eigenen Planung und den guten und zuverlässigen Steuerzahlern.

Bei den budgetierten Ausgaben erwähnte er unter anderem den Personalaufwand von 1,9 Millionen Franken (+2,2 Prozent), den Sachaufwand von 2,1 Millionen (-0,7 Prozent) sowie die Ausgaben für Kanton und Verbände von 5,6 Millionen Franken (+2,1 Prozent). Dem gegenüber stehen unter anderem prognostizierte Einnahmen von 9 Millionen Franken bei den Steuern (+4,7 Prozent), Liegenschaftserträge von 770 000 Franken (-51,9 Prozent) sowie Gebühren von 1,4 Millionen Franken (+19,4 Prozent). Der Finanzplan werde an der nächsten Versammlung präsentiert.

Finanzkommissionspräsident Beat Jörg lobte den Gemeinderat dafür, dass die Fiko auf langjährigen Wunsch hin dieses Jahr früher in den Budgetprozess einbezogen wurde. Die Steuereinnahmen seien realistischer budgetiert worden, daher könne ohne grossen Spardruck gearbeitet werden. Das Budget wurde einstimmig angenommen.

ak

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