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«Es geht in erster Linie um Solidarität»

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Das Wasserbauunternehmen Bibera (WBU) soll bis 2021 zu einem Gemeindeverband werden – dies sehen die gesetzlichen Vorgaben des Kantons Freiburg vor. Bislang fehlte für die Verbandsgründung in den Statuten ein Kostenverteilschlüssel. Dieser wurde mittlerweile ausgearbeitet, die Statuten sollen den beteiligten Gemeinden möglichst rasch zur Vernehmlassung vorgelegt werden. Solange es keine genehmigten Statuten gibt, kann das WBU keine Kredite für Projekte aufnehmen. Die Organisation kümmert sich um den Hochwasserschutz von Courtepin über Ulmiz und das Grosse Moos bis Sugiez. «Wir hoffen, dass die Gemeinden im Frühling an den Gemeindeversammlungen über die Verbandsgründung entscheiden können», sagte WBU-Präsident Ueli Minder am Mittwoch in Jeuss an der Delegiertenversammlung der Sektion Mittlerer Abschnitt.

Zum Einzugsgebiet der Bibera gehören gemäss Statuten auch fünf Berner Gemeinden: Kriechenwil, Ferenbalm, Wileroltigen, Gurbrü und Golaten respektive Kallnach. Ihr Kostenanteil als Verursacher und Nutzniesser macht rund zehn Prozent aus. Der Knackpunkt: Die Berner Gemeinden sind bislang nicht an einer Beteiligung am Gemeindeverband interessiert. Dies zeigten laut Ueli Minder Gespräche mit den Gemeindevertretern und den zuständigen Berner Amtsstellen. Das WBU setzt weiter auf Verhandlungen. «Es geht in erster Linie um Solidarität», hält Ueli Minder fest. Denn anders als im Kanton Freiburg müssen Berner Gemeinden Kosten im Zusammenhang mit Hochwasser und Hochwasserschutz bis zu einem Betrag von 8000 Franken selber tragen, danach übernimmt der Kanton. Freiburger Gemeinden hingegen sind dazu angehalten, sich in Sachen Hochwasserschutz gemeinschaftlich zu organisieren.

fko

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