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Es geht um viel mehr als bloss um Zahlen

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«5000 Millionen!» Gastkolumne in den FN vom 27. März

Beim täglichen Durchblättern der «Freiburger Nachrichten» stiess ich eher zufällig auf den Beitrag von Hubert Schaller. Im Gegensatz zu ihm fühle ich mich bei den Zahlen wohler als bei den Wörtern. Denn die Zahlen sind Fakt! 5 Milliarden sind 5000 Millionen, das kann niemand bestreiten. Hingegen ob ein Wort diese oder jene Bedeutung hat, kann je nach Lesart und subjektivem Empfinden interpretiert werden.

Herr Schaller ist sichtlich überrascht und unzufrieden über die Kosten, die der Bevölkerungsschutz jährlich verursacht. Auf den ersten Blick sicherlich eine grosse Summe. 5000 Millionen! Ich würde auch lieber weniger Steuern und Abgaben zahlen müssen.

Wer schon nicht? Und dass nicht einmal unsere beste Armee der Welt Fukushima oder die Terroranschläge vom 11. September 2001 verhindern könnte, ist mir auch klar. Wozu also so viel Geld ausgeben? Es geht tatsächlich um viel Höheres! Das, wie Herr Schaller zugeben muss, die Grenzen seines einfachen Verstandes überschreitet. Es geht um die Freiheit und die Sicherheit!

Ein Blick in die Geschichte sollte Herrn Schaller die Augen öffnen. Die Schweiz wurde dank dem Bekenntnis zur bewaffneten Neutralität und Verhandlungsgeschick seit 1848 in keinen Konflikt mehr hineingezogen! Unsere Grossmütter und -väter wurden von den schrecklichen Weltkriegen im 20. Jahrhundert verschont. Die Vermittlerrolle der Schweiz und die Schweizer Armee werden weltweit geschätzt! Jeder Japaner, Chinese oder Russe möchte ein Schweizer Armeemesser besitzen. Unser Land ist seit über 150 Jahren ein Hort der Sicherheit und Stabilität. Oder denken Sie, dass internationale Organisationen wie das IOC, die Fifa, oder die Uefa ihren Sitz wegen des schönen Wetters bei uns haben?

Es liegt auf der Hand und ist für mich auch ärgerlich, dass

unser Erfolgsmodell kriminelle Geschäftemacher oder Staatsoberhäupter anzieht. Oder dass schwarze Schafe unter uns Landsleuten das Ansehen der Schweiz für ihr betrügerisches Werk missbrauchen. Die Behörden haben das Problem erkannt und die nötigen Massnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität getroffen.

Der Bundesrat, das Parlament und nicht zuletzt das Volk haben seit Jahrzehnten an mehreren Abstimmungen den Weg der bewaffneten

Neutralität unterstützt. In unserem Land darf zum Glück jeder seine Meinung frei äussern, sollte aber auch demokratische Entscheide akzeptieren können! Ich hoffe, Herr Schaller nimmt seine berufliche Position als neutraler Vermittler des Wissens ernst und verzichtet darauf, die abstimmungsfähigen, aber im realen Leben unerfahrenen Maturandinnen und Maturanden mit seinen politischen Ansichten zu beeinflussen, denn diese teilt nicht jeder.

Und wer sich wegen Volksentscheiden, die ihn stören, oder anderen Umständen hier nicht mehr wohlfühlt, dem garantiert die Schweiz das höchste Gut, nämlich die Freiheit, zu gehen.

 

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