Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Es geht voran – aber sehr langsam»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Generalversammlung des Quartiervereines Palatinat-Grandfey blickte am Donnerstagabend auf ein bewegtes Jahr zurück: Nachdem sich die Quartierbewohner über Jahre mit den Unannehmlichkeiten arrangieren mussten, welche die Poya-Grossbaustelle mit sich brachte, bedeutete das Jahr 2014 den Abschluss der Arbeiten. Seither sei im Quartier vieles besser geworden, aber noch längstens nicht alles perfekt, hielt Vereinspräsident Dominik Egloff fest.

Die Kommunikation

Gerade die Kommunikation mit den Bauverantwortlichen stelle ein Problem dar. Seit Abschluss des Baus müsse sich der Verein jeweils sehr lange auf Antworten gedulden. «Auf einen vor über zwei Monaten verfassten Brief haben wir trotz Nachfrage bis heute keine Antwort erhalten», sagte Egloff. Als möglichen Grund für die ausstehende Antwort vermutete er spasseshalber: «Sie nehmen wohl all die Ferien auf einmal, die sie während der Bauarbeiten nicht beziehen konnten.» Dabei gäbe es im Quartier noch einiges zu tun; etwa die Reparatur der Risse und Schäden, welche die Bauarbeiten an mehreren Liegenschaften verursacht haben. So hätten Ingenieure diese zwar mittlerweile aufgenommen, seither hätten die Hausbesitzer aber nicht mehr viel gehört, sagte Egloff: «Es geht voran – aber nur sehr langsam. Und es ist mühsam, dass kaum Informationen fliessen.»

Mehrere Bewohner klagten im Zusammenhang mit der Poyabrücke über einen hohen Lärmpegel und befürchteten, dass dieser im Laufe der Zeit und mit zunehmendem Asphaltabrieb noch ansteigen könnte. Der Verein habe bereits Lärmmessungen verlangt und diese seien auch geplant, erklärte Egloff: «Wir werden in dieser Sache nachfragen.» Gleiches gelte auch für die Zukunft des Poya-Parks, des Kasernenareals und der Parkplatzkonzepte rund um die St.-Leonhard-Ebene und im Besonderen in der Grandfey-Strasse. «Zu diesen Themen werden wir – auch wenn wir nicht gefragt sein sollten – uns weiterhin informieren und unsere Meinung sagen», versprach Egloff.

Umstrittene Motion

Um den Verein in der Durchsetzung seiner Interessen gegenüber den Behörden zu stärken, legte ein Mitglied eine Motion vor. «Wir kön- nen auch in Zukunft die Faust im Hosensack machen oder wir wehren uns mit al- len verfügbaren demokratischen Mitteln», stand in der Motion. Sie verlangt, dass der Verein analysiere, welche Massnahmen nötig seien, damit der Quartierverein bei Eingaben an die Regierung «ernst genommen» werde. «Dazu müssten die Quartiervereine jedoch Teil des politischen Systems sein», sagte Egloff. Nach einer längeren Diskussion über die Chancen und Herausforderungen für eine derartige Analyse lehnte die Versammlung die Motion deutlich ab.

Mehr zum Thema