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Es gibt bald mehr Parkplätze im Dorfkern

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Autor: Imelda Ruffieux

Das Thema Parkplätze im Dorfzentrum ist nicht zum ersten Mal an einer Gemeindeversammlung diskutiert worden. Immer wieder werden die ohnehin engen Strassen bei grösseren Veranstaltungen, z. B. bei Beerdigungen oder Anlässen im Vereins- und Kulturhaus zuparkiert. Weil dieser Bereich auch Schulweg ist, wollte die Gemeinde mit einem geregelten Parkplatzangebot für mehr Sicherheit sorgen.

Schuppen wird abgerissen

Ein erster Schritt war der Kauf eines Stücks Land im Dorfzentrum im Dezember 2008. Die neuen Parkplätze, etwa 50 an der Zahl, sollen nun auf dieser Wiese zwischen Dorfstrasse und Schlossstrasse entstehen. Dafür wird der bestehende Einstellschuppen abgerissen. Ein Fussweg soll von den begrünten Parkfeldern mit Rasengittersteinen zur Kirche führen. Nahe der Kirche sind ebenerdig zudem einige Behindertenparkplätze geplant.

Das Projekt ist mit 145 000 Franken budgetiert, wobei sich die Pfarrei mit 35 000 Franken beteiligen will – die Pfarreiversammlung entscheidet heute Montagabend.

Zu teuer

Die Finanzkommission beantragte die Ablehnung des Projekts, weil die Kosten für die Erstellung und die Folgekosten in einem Missverhältnis zum Nutzen stehen, wie Stefan Zahno ausführte. Beim Sportplatz stünden genügend Parkmöglichkeiten zur Verfügung, wurde argumentiert. In der Diskussion gab es ausschliesslich positive Voten zum Projekt. Es sei «dringend, gut geplant, überfällig», wurde betont. «Für die Sicherheit der Fussgänger und vor allem der Kinder muss etwas getan werden», meinte ein Bürger. Ein Anwohner erinnerte daran, dass Hausplätze und Garagenzufahrten oft zuparkiert seien und dass auch die Wirte es nicht gern haben, wenn ihre Parkplätze von Fremdbenutzern benutzt werden. Ausserdem seien die Parkplätze bei der Sportanlage zu weit weg, vor allem für Leute, die nicht mehr gut zu Fuss seien.

Klares Ja

Bei all diesen dem Projekt zustimmenden Aussagen war der Ausgang der Abstimmung klar: Das Projekt wurde mit 81:13 Stimmen angenommen.

Schwellen …

Die Gemeindestrasse Niedermuhren-Schürgrabe wird von Autofahrern gern als Abkürzung nach Überstorf benützt. Da dieser Bereich als ausserorts gilt, hat der Kanton eine Geschwindigkeitsreduktion schon dreimal abgelehnt. Deshalb sollen Schwellen die Autofahrer dazu zu bringen, vom Gas zu gehen, wie Gemeinderat Walter Maurer ausführte. Das Projekt mit 15 000 Franken Kosten wurde mit 77 zu 9 Stimmen genehmigt.

… und ein Trottoir

Das Quartier Spisi, ausgangs Heitenried in Richtung Schwarzenburg, ist am Wachsen. Damit auch diese Bewohner einen sicheren Zugang zum Dorf haben, soll auf einer Länge von 250 Metern ein Trottoir gebaut werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 250 000 Franken, wobei sich der Anteil der Gemeinde durch die Beteiligung Dritter (Landkäufer) um 140 000 Franken verringert. Das Projekt wurde diskussionslos mit 93:0 Stimmen angenommen.

Nachtragskredit genehmigt

Weiter hat die Versammlung:

? das neue Abfallreglement genehmigt. Die Abfallgebühren wurden dabei nicht angepasst;

? einen Nachtragskredit für die Sanierung des Kugelfangs über 44 500 Franken genehmigt;

? der Sanierung von drei Naturstrassen mit Schwarzbelag im Bereich Hangbüel, Selgiswil und Schärnera für 120 000 Franken brutto zugestimmt. Es werden Subventionen von 52 000 Franken erwartet;

? zugestimmt, das Spielapparate-Reglement aufzuheben;

? die bisherige Revisionsstelle für weitere drei Jahre bestätigt.

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