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Es gibt im Kanton derzeit noch genug Leerwohnungen

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Der Anteil an Leerwohnungen im Kanton Freiburg – die sogenannte Leerwohnungsziffer – liegt bei 1,83 Prozent. Damit liegt er knapp über der Grenze zum Wohnungsmangel, die bei 1,8 Prozent liegt. Dies schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Nicolas Kolly (SVP, Essert). Dabei handelt es sich laut der Kantonsregierung allerdings um einen Mittelwert, welcher den Unterschied zwischen den verschiedenen Marktsegmenten nicht berücksichtigt.

Gemäss einer Studie herrsche im Kanton Freiburg im unteren Marktsegment «deutlich mehr Spannung». Eine Analyse des Staatsrats habe ausserdem ergeben, dass 86 der 136 Gemeinden im Kanton eine Leerwohnungsziffer von weniger als 1,8 Prozent aufweisen. In diesen Gemeinden leben 62 Prozent der Kantonsbevölkerung.

Dazu kommt: 337 der insgesamt 2770 Leerwohnungen im Kanton befinden sich laut dem Staatsrat in Bulle. Ohne Bulle würde die durchschnittliche Leerwohnungsziffer für den Kanton nur noch 1,74 Prozent betragen. Zudem zeige sich, dass einzelne Gemeinden mit einer hohen Leerwohnungsziffer auch über viele leer stehende Neuwohnungen verfügen, namentlich Bulle, Düdingen, Belmont-Broye und Romont. Für diese Neuwohnungen gebe es keine Informationspflicht zum bisherigen Mietzins, da es keine Vormieter gebe.

Der Staatsrat kommt jedenfalls zum Schluss, vorerst keine Massnahmen im Bereich der Wohnungen zu treffen. Er wolle die Lage zuerst genauer prüfen und die ersten Resultate des Wohn- und Immobilienobservatoriums (die FN berichteten) abwarten. Eine Ausdehnung der Tätigkeit des Observatoriums auf weitere Regionen des Kantons werde es dann ermöglichen, Entscheidungen zu treffen. Es sei daher auch nicht nötig, die Pflicht zur Verwendung des offiziellen Formulars aufzuheben, das für den Fall von Wohnungsmangel vorgesehen sei. Schliesslich wirke sich die aktuelle Lage in gesetzlicher Hinsicht auch noch nicht auf die Mieter und Vermieter aus, wie der Staatsrat festhält.

jcg

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