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Es gibt kein Sudoku, das sie nicht lösen

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Meinrad Bissig kreiert für sich und seine Frau mit einem eigenen Computerprogramm schwierige Sudokus

Autor: Von GUIDO BIELMANN

Meinrad Bissig (63) doktorierte in Physik und studierte Mathematik im Nebenfach. Er war seit 1974 Physiklehrer am Kollegium Heilig Kreuz in Freiburg. Blandine (65) war an der KDMS Mathematik- und Physiklehrerin. Wer im Perolles in Freiburg lebt oder arbeitet, hat das pensionierte Lehrerpaar gewiss schon im einen oder anderen Restaurant gesehen: Bei einem Kaffee und vor allem über einem Sudoku brütend. Aber «Brüten» kann man es wohl nicht nennen, denn die beiden lösen jedes noch so schwere Sudoku voll und ganz.Dass sie Sudokus mit Vorliebe in einem Restaurant lösen, hat seinen Grund, speziell für Meinrad: «Die Café-Ambiance mit dem gewissen Hintergrundlärm mit Musik und dem Diskutieren war für mich schon immer sehr angenehm, ich kann mich dabei sehr gut konzentrieren.» Blandine antwortet darauf: «Für dich gilt das mehr als für mich.» Und zum Journalisten sagt sie: «Er ist dabei so konzentriert, dass er oft nicht merkt, dass es plötzlich schon halb elf ist.»

Zeitungs-Sudokus wurden zu einfach

Was ist Sudoku für die Bissigs? Meinrad: «Sudoku ist Sport fürs Hirn. Die Leute sehen es nicht so, aber es ist so.» Und er präzisiert: «Es ist Hirntraining, man überlegt und sucht, es ist wie Kreuzworträtsel lösen, nur geht es noch viel weiter.»Meinrad und Blandine Bissig haben mit dem Lösen von Sudokus begonnen, als diese neu in den Tageszeitungen auftauchten. Und noch nie haben sie eines nicht lösen können. Schnell einmal waren die Sudokus in den Zeitungen für sie zu einfach. Diejenigen in der grössten französischsprachigen Zeitung habe Meinrad Bissig schnell direkt lösen können.So kam er vergangenen Sommer auf die Idee, selber ein Computerprogramm zu schreiben, um Sudokus zu kreieren: «Das war eine ziemlich knifflige Angelegenheit. Zuerst musste ich mathematisch formulieren, die Lösungen zu schaffen. Dann kam der Teil, um die Aufgabe selber zu kreieren.» Die ersten Lösungen des Computerprogramms hatte er bereits nach zwanzig Stunden. Dann baute er es immer weiter aus. Jetzt ist Meinrad Bissig daran, das Programm so zu steuern, um gezielt ein leichtes oder schweres Sudoku zu bekommen.

Schade um den Kugelschreiber

Zu einem leichten Sudoku sagt er: «Mit dreissig Zahlen ist es schon fast kein Sudoku mehr. Da ist es schade, dafür den Kugelschreiber zu benutzen.» Als leicht gilt ein Sudoku mit mindestens 28 vorgegebenen Zahlen. Nimmt man ein Sudoku, bei welchem auch die Diagonalen gelöst werden müssen, gelten 24 Zahlen schon als leicht.Dass sie es als Mathematiker mit diesem Zahlenspiel leichter haben als andere Leute, bestätigt Meinrad: «Die mathematische Veranlagung spielt sicher eine Rolle, aber es ist nicht eine reine Frage der mathematischen Begabung, es ist mehr die Begabung des Analysierens und Kombinierens.» Auch ihre drei Kinder haben übrigens Mathematik studiert …

Bis zu zwei Stunden für ein Sudoku

Was ist denn eigentlich der Reiz des Sudokulösens? «Fertig zu werden», sagt Blandine. «Und es sollte, wie gesagt, nicht schade sein um den Kugelschreiber», fügt Meinrad mit seinem versteckten Schalk an. Wenn sie einmal nicht weiterkomme, sagt Blandine, dann gebe sie schon einen gewissen, kräftigen Kommentar ab. Aber es gab noch keines, das ich nicht lösen konnte.»Dabei könne es schon bis zwei Stunden dauern, bis ein schwieriges gelöst sei. «Trotz der erforderlichen Konzentration ist es eben schon die Faszination am Spiel, man sieht nie zweimal das gleiche Sudoku», sagt Meinrad. Wenn man mal mit den Sudoku mit Diagonalen begonnen habe, löse man diejenigen mit nur senkrecht und waagrecht nicht mehr gerne, sagt Blandine.

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