Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Es gibt mehr freie Sitze als Kandidierende

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier, Imelda Ruffieux, Karin Aebischer

In zwei Wochen müssen die Listen für die Gemeinderatswahlen vom 20. März eingereicht werden. Doch die Suche nach Kandidierenden gestaltet sich alles andere als einfach. «Die Kandidatensuche ist schwierig, aber es sieht nicht schlecht aus», sagt der Sensler Oberamtmann Nicolas Bürgisser. «Wie es aussieht, werden wir wohl in jeder Gemeinde zumindest eine volle Liste zusammenbringen.»

Suche bis zu letzter Minute

Eine kleine Umfrage im Sensebezirk zeigt ein durchzogenes Bild: «Wir sind noch voll in der Suchphase», sagt der Plasselber Gemeindeschreiber Anton Raemy. In der Exekutive der Sense-Oberland-Gemeinde müssen drei von sieben Gemeinderäten ersetzt werden. Bisher hat sich für die frei werdenden Plätze aber noch niemand gefunden. Anton Raemy hofft, dass mindestens eine Siebner-Liste zustande kommt. Trotz fehlender Zusagen ist der Gemeindeschreiber aber zuversichtlich: «Bei den vielen Nachwahlen während der Legislatur haben wir die Kandidaten auch immer in letzter Minute gefunden.»

Ungewiss ist auch in Rechthalten, ob sich genügend Kandidierende finden werden. Fünf bisherige Gemeinderäte werden erneut antreten. «Noch sieht es nicht so gut aus. Offiziell haben wir noch keine Namen», sagt Syndic Marcel Kolly. Weil die Ortsparteien nicht mehr aktiv seien, verliefen Nominationen inoffizieller als anderswo.

Persönlicher Aufruf half

Mit persönlichem Schreiben hat St. Antoni am 15. Januar alle Wahlberechtigten der Gemeinde auf die drei fehlenden Gemeinderatskandidaten aufmerksam gemacht. Der Aufruf hatte gemäss Gemeindeschreiber André Gabriel zur Folge, dass im Dorf viel miteinander diskutiert wurde und auch der Gemeinderat mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten Gespräche geführt hat oder noch führen wird. «Wir gehen davon aus, dass wir durch diese Gespräche die nötige Anzahl Kandidaten höchstwahrscheinlich erreichen werden», sagt Gabriel.

«Die Suche ist nicht mühsamer als vor fünf Jahren», sagt André Schwartz, Ammann von Brünisried. In seinem Gemeinderat treten drei von fünf Gemeinderäten nicht mehr an; er selbst stellt sich nochmals zur Verfügung. «Wir sind auf guten Wegen, eine volle Liste zusammenzubringen», sagt er. Das meistgenannte Argument bei den abschlägigen Bescheiden sei die fehlende Zeit.

«Es haben noch nicht alle heutigen Gemeinderäte entschieden, ob sie weitermachen oder nicht», erklärt Ammann Otto Lötscher die Situation für Plaffeien. Er erwartet aber, dass es aus dem Neuner-Gremium wenig Rücktritte gibt. Die Talschaft Schwarzsee und die Freien Wähler sowie die SVP und die CVP gehen mögliche Kandidaten an. Er wisse aber nicht, wie viele Interessierte bisher gefunden worden seien, führt Otto Lötscher aus. Er selbst tritt noch einmal an.

In Alterswil haben sich noch nicht alle Bisherigen entschieden. Ammann Peter Gross ist zuversichtlich: «Es sieht gut aus.» Bisher habe es nie Probleme gegeben, die Sitze im Gemeinderat zu besetzen. Zur Situation in Giffers sagt Ammann Ruedi Vonlanthen: «Wir werden genug Kandidaten haben.» Vier bis fünf der Gemeinderäte würden sich erneut zur Wahl stellen, ganz sicher sagen könne er dies aber noch nicht.

Mehr zum Thema