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«Es gibt schon viele solche Anlagen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Luca Savoldelli arbeitet seit 13 Jahren als Projektleiter bei Groupe E und hat sich nach einem Bauingenieurstudium auf erneuerbare Energien spezialisiert. Die Klasse 3B1 hat mit ihm dazu ein Interview geführt.

Luca Savoldelli, gibt es in der Schweiz schon ähnliche Projekte wie die Fotovoltaik-Anlage der Eishalle?

Es gibt schon viele solche Anlagen. Die Grösste von Groupe E gebaute Fotovoltaik-Anlage befindet sich in Payerne. Es ist eine freiflächige Anlage und entspricht der Fläche von fünf bis sechs Fussballfeldern. Mit einer Leistung von 6400 kW ist sie eine der grössten in der Schweiz. Die Besonderheit des Projekts der neuen Eishalle besteht aber in seinem umfassenden Energiekonzept. Dank der Vernetzung der verschiedenen Gebäude wird der erzeugte Solarstrom hauptsächlich vor Ort verbraucht.

Wer war am Ursprung des Projekts dabei, und was waren die Beweggründe?

Die Stadt Freiburg wollte ein Sportgelände, das nur mit erneuerbarer Energie betrieben wird. Sie hat das Projekt initiiert, Groupe E hat das Energiekonzept entwickelt, und dank der Unterstützung und in enger Zusammenarbeit mit L’Antre AG, der Eigentümerin der neuen Eishalle, konnte das Energiekonzept dann umgesetzt werden.

Wie funktioniert eine Solarzelle?

Fotovoltaik ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Diese bestehen aus Halbleitern, meist aus Silizium, wie sie bei der Herstellung von Computer-Chips verwendet werden. Diese Halbleiter erzeugen unter Licht Elektrizität. Der Strom wird durch metallische Kontakte gesammelt.

Nach wie vielen Jahren muss man Solarzellen austauschen?

Gemäss dem Hersteller haben Solarzellen noch nach 25 Jahren eine Wirkungskraft von etwa 80 Prozent. Wichtig ist, dass die Solarzellen ständig überwacht werden.

Wo werden die Solarkollektoren produziert?

Es gibt noch einige Unternehmen in der Schweiz, die Solarkollektoren herstellen. Aber etwa 80 Prozent der Solarkollektoren werden in China produziert. Gebrauchte Fotovoltaik-Module werden in der Schweiz von der Stiftung SENS-Recycling zurückgenommen und entsorgt.

Was sind die Nachteile des Solarstroms?

Die erneuerbare Energie kann man nicht direkt steuern, denn die Stromproduktion hängt von der Sonne ab. Die Herausforderung für die Zukunft wird sein, Strom zu speichern, damit die Nutzung besser und effizienter gestaltet werden kann.

Sie lesen eine Sonderseite mit Artikeln von Orientierungsschülerinnen und -schülern, die für die FN als Reporter im Einsatz standen. Im Rahmen des Projekts «Zeitung in der Orientierungsschule» schreiben rund 650 Schülerinnen und Schüler aus sieben Deutschfreiburger Sekundarschulen Zeitungsartikel. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der FN mit drei Wirtschaftspartnern und dem deutschen Bildungsinstitut Izop.

Heute:

Ein Experte von Groupe E im Bereich der erneuerbaren Energien sprach mit Zisch-Reportern der Klasse 3B1 der OS Gurmels über die neue Eishalle im St. Leonhard und darüber, wie aus Solarstrom das Eis für Gottéron produziert wird.

vk

Zisch

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