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«Es hat auch viel Schrott dabei»

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Ein Porsche, mehrere Paare goldene Ohrringe, zwei Kameras, eine alte Registrierkasse, ein Computer, eine Lithografie von Hans Erni und vieles mehr: Gestern Vormittag konnten Schnäppchenjäger bei einer vom Betreibungsamt des Saanebezirks organisierten Sachsteigerung relativ günstig zuschlagen.

Rund 50 Personen tummeln sich vor der Versteigerung in den Räumlichkeiten in der Steinbruchgasse (Rue de la Carrière) in Freiburg. Darunter sind auch viele Kinder, die mit ihren Vätern oder Müttern den Zukunftstag verbringen. Einige Leute sind in Jogginghosen gekommen, andere im Anzug.

14 000 Franken für Porsche

Während der Versteigerung versucht der Leiter der Auktion, Patrick Dumartheray, die Preise in die Höhe zu treiben. Von verschiedenen Seiten ist das nächste Gebot zu hören. Einige Bieter heben auch nur die Hand. Als Erstes werden vier Autos versteigert. Das höchste Gebot lautet 14 000 Franken für einen Porsche Cayenne Turbo.

Einer der Bietenden, ein Anwalt, der seinen Sohn mitgebracht hat, kauft diesem ein Walkie-Talkie. «Ich will meinem Sohn den Ablauf vom Zahlungsbefehl bis hin zur Verwertung, also der Versteigerung, zeigen», erklärt er. Der Junge seinerseits hat vor allem das elektronische Gerät vor Augen. «Es hat auch viel Schrott dabei», sagt der Anwalt lachend. Mit einem breiten Grinsen schaut der Sohn seinem Vater zu, wie er gerade eine Go-Pro-Kamera mit Zubehör für 90  Franken ersteigert.

Anwesend sind auch viele Schnäppchenjäger. «Einige Leute in diesem Raum wissen, wie viel die einzelnen Sachen wert sind», erklärt ein Mann, der zuvor ein Paar Ski der Marke Stöckli und mehrere Einweg-Grills erworben hat. «Ich selber gehe vor der Auktion immer zuerst im Internet nachschauen, was für Objekte angeboten werden. Dann schaue ich, wie viel Wert sie ungefähr haben.» Natürlich könne man sich auch täuschen oder während der Versteigerung in eine Euphorie fallen und zu viel bieten.

Nicht alle Tage

Die Gegenstände, die versteigert werden, stammen aus dem Besitz von mehreren Privatpersonen. «Eine Sachsteigerung mit Fahrzeugen und sonstigen Gegenständen gab es zuletzt im Jahr 2014», sagt Beatrice Baeriswyl, Mitarbeiterin des Betreibungsamtes Saane. Zwar gebe es immer wieder Versteigerungen von Autos, diese würden aber häufig zusammen mit dem Konkursamt durchgeführt.

Unter den Objekten sind auch solche vom Betreibungsamt des Sensebezirks, wie Igor Okolic von diesem Amt erklärt: «Die Bezirke arbeiten häufig zusammen, damit die Kosten gedeckt werden, zum Beispiel für die Inseratewerbung. Nur Immobilien versteigern wir im Bezirk selbst. Das kommt auch häufiger vor.» Bei dieser Auktion in Freiburg sind keine Sicherheitsleute dabei. «Klar, es ist viel Bargeld im Umlauf, aber es sind auch viele Mitarbeiter von uns vor Ort. Bei Waffenauktionen sieht es natürlich anders aus», sagt Jasmin Piller, Mitarbeiterin beim Betreibungsamt Saane.

Insgesamt werden an diesem Vormittag 56 Objekte versteigert. Die Höchstbietenden müssen jeweils sofort bar bezahlen. Der Erlös belief sich am Ende auf 27 773 Franken.

«Ich schaue ­immer zuvor im Internet, was die Sachen wert sind.»

Schnäppchenjäger an der Auktion

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