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«Es herrscht grosses Unverständnis unter den Restaurantbetreibern»

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Nur zwei Wochen nach der Wiedereröffnung müssen Restaurants, Bars und Cafés im Kanton Freiburg bereits wieder schliessen. Das gab der Staatsrat gestern bekannt. Vom 26. Dezember um 23 Uhr bis zum 22. Januar heisst es für die Wirtinnen und Wirte wieder Türen schliessen, Stühle hochstellen und Kühlschränke leeren. Für Muriel Hauser, Präsidentin von Gastro Freiburg, ist das absolut unverständlich.

Grosser Aufwand

«Es herrscht grosses Unverständnis unter den Restaurantbetreibern», sagt sie auf Anfrage der FN. Die gestrige Entscheidung sei für sie wie eine kalte Dusche. Zuerst die fast sechswöchige Schliessung der Restaurants im November, danach die Wiedereröffnung am 10. Dezember und nun die erneute Schliessung: Das sei für die Restaurantbetreiber mit vielen Kosten und grossem Aufwand verbunden, sagt sie. Für die Mitglieder von Gastro Freiburg ist besonders unverständlich, dass die Geschäfte weiterhin offen bleiben. «Wir haben ein sehr gutes und strenges Schutzkonzept. Wir fühlen uns stigmatisiert», sagt Hauser.

Die Situation sei für die Moral und die Psyche der Restaurantbetreiber dramatisch. Viele Wirtinnen und Wirten hätten ihre Reserven aufgebraucht und kein Geld mehr für die Dezemberlöhne ihrer Angestellten. «Die Lage ist sehr schwierig für uns», so Hauser. Die bisherige finanzielle Unterstützung für die Wirte sei nicht ausreichend.

«Zum Teil gehört worden»

Der Staatsrat hat an seiner Medienkonferenz auch eine Reihe von Unterstützungsmassnahmen vorgestellt. Muriel Hauser ist damit teils zufrieden. Sie begrüsst, dass die Unterstützungsmassnahmen für Miet-, Pacht- und Hypothekarzinsen verlängert werden. Auch dass die Hilfe für die Gastronomiebranche in eine Sofortmassnahme umgewandelt wird, findet sie wichtig. Dass jedoch rückwirkend auf den 1. November nur neun Prozent des Umsatzrückgangs übernommen werden, kritisiert sie: «Das reicht nicht aus, wir brauchen mehr.»

So sagt Hauser: «Unsere Forderungen sind vom Staatsrat zum Teil gehört worden.» Das Geld müsse nun schnell zu den Restaurantbetreiberinnen und -betreibern gelangen.

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