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«Es ist eine Gratwanderung»

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Roger Schnegg, der Marketingverantwortliche des Forum Freiburg, schaut dem Konzert vom 1. April gleichzeitig gespannt und gelassen entgegen: «In unserer momentanen Situation ist das für uns natürlich ein sehr wichtiger Anlass. Aber die Manager von Gölä und Polo Hofer waren am Dienstagabend hier und haben sich sehr zufrieden gezeigt.»

Die Anschuldigungen des Brasil-Veranstalters, der das Forum für den Misserfolg verantwortlich macht, kann Roger Schnegg nicht einfach so hinnehmen: «Für mich kann der Misserfolg einer Veranstaltung nicht am Forum liegen – das hängt von der Veranstaltung ab. Klar sucht man im Nachhinein immer einen Schuldigen – aber die Fasnacht hat halt Tradition in der Altstadt, und was Gilbert Bécaud mit einem brasilianischen Fest zu tun haben soll, hat vielen Personen auch nicht eingeleuchtet.»

140 Veranstaltungen
und ein Reinfall

Roger Schnegg bedauert, dass kaum jemand für das Brasil-Festival den Weg ins Forum gefunden hat:«Es ist schade, denn die Halle war wirklich schön eingerichtet, und alles war gut organisiert.» Aber er relativiert auch den schlechten Ruf, den das Forum haben soll:«Letztes Jahr hatten wir 140 Veranstaltungen, und davon war genau eine – leider eine wichtige – ein Reinfall.» Auch die Berner Expo BEA habe an ihrer Silvester-Feier statt wie geplant 8000 nur 1000 Besucher gehabt, «aber deswegen macht doch niemand die BEA dafür verantwortlich».

Aber der Marketingverantwortliche ringt dem Misserfolg des Silvesterabends sogar noch ein gute Seite ab: «Man hat gesehen, dass ein Potential an Besuchern vorhanden ist, und ich bin weiterhin überzeugt, dass das Forum für solche Anlässe die geeignete Infrastruktur ist.»

Strengere Kriterien

Um ein weiteres Debakel in Zukunft vermeiden zu können, werden strengere Kriterien angelegt:«Wir werden nur noch mit erfahrenen Organisatoren zusammenarbeiten», erklärt Roger Schnegg. Aber kann die Halle dann noch genügend ausgelastet werden? «Das ist das andere Problem», meint er, «es ist immer eine Gratwanderung. Im letzten Jahr haben wir mit 140 Veranstaltern erstmals zusammengearbeitet und sind 140 Mal ein Risiko eingegangen.»

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