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«Es ist eine Katastrophe»

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Zahlreiche Wirtschaftszweige leiden unter der Corona-Pandemie. Die zuletzt beschlossenen Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung der Krise sind besonders einschneidend für Bar- und Clubbetreiber. In Bars dürfen die Besucherinnen und Besucher nur noch sitzend konsumieren. Wer aufsteht, muss die Maske anziehen, auch zum Tanzen. Viele Kantone haben zusätzliche Massnahmen ergriffen. Ob Freiburg nachzieht, ist noch unklar. Die Situation werde laufend evaluiert, heisst es von der kantonalen Gesundheitsdirektion.

«Es ist eine Katastrophe», sagt Karl Ehrler. Er betreibt das Lokal Sous-Sol in der Freiburger Innenstadt. «99 Prozent meiner Gäste konsumieren im Stehen», sagt er. Er fragt sich auch, ob die Leute wirklich mit Maske tanzen wollen. «Die Situation ist für alle Barbetreiber momentan sehr hart.»

Ehrler will am kommenden Wochenende probeweise öffnen, um zu schauen, wie der Betrieb mit den neuen Regeln läuft. «Wir werden danach aber wahrscheinlich schliessen», sagt Ehrler. Denn bereits die vorangegangenen Monate waren schwierig. Seit dem Sommer dürfen Bars und Clubs zwar wieder öffnen. Ehrler hatte aber deutlich weniger Gäste.

Er spricht von Umsatzeinbussen von rund 80 Prozent seit Juni. «Die Leute kommen nicht, weil sie Angst haben, dass sie nach dem Ausgang womöglich in Quarantäne müssen.» Im Sous-Sol ist dieser Fall am letzten Wochenende zum ersten Mal eingetreten: Ein Gast, der das Lokal am Samstag besucht hatte, war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwischen 150 und 160 Gäste mussten in Quarantäne, wie die kantonale Gesundheitsdirektion auf Anfrage sagte. Das Personal allerdings nicht, weil es Masken trug, wie Betreiber Ehrler sagt. Er darf sein Lokal weiterhin offen behalten.

Fri-Son bleibt zu

Geschlossen ist derzeit das Konzertlokal Fri-Son. Es sagte bereits letzte Woche alle Veranstaltungen ab, weil eine Person, die im Backoffice arbeitet, erkrankt war. Gestern nun teilte das Lokal mit, dass es bis Anfang November zu bleibt. Aufgrund der neuen Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Virus müsse man die Schutzkonzepte und das Programm anpassen, heisst es in der Mitteilung. Man hoffe, Anfang November mit einem überarbeiteten Schutzkonzept wieder öffnen zu können. Wie sich die neuen Massnahmen finanziell auswirkten, sei noch unklar und hänge massgeblich von der finanziellen Hilfe des Kantons ab.

Karl Ehrler hofft, dass die Behörden Bars und Clubs ganz schliessen und es staatliche Hilfe gibt. Derzeit können die Betriebe zwar auf das Instrument der Kurzarbeit zurückgreifen. Aber auch dieses hat seine Grenzen. Ehrler als Betreiber kann sich seit Ende Mai nicht mehr zur Kurzarbeit melden, und er darf seit Auslaufen der Sonderregeln nur fix Angestellte in Kurzarbeit schicken. «Langsam wird es knapp.»

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