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«Es ist geil, so zu spielen»

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Autor: Frank stettler

Mit 3:0 Siegen führt Freiburg-Gottéron im Viertelfinal gegen den amtierenden Meister und Champions-League-Sieger ZSC Lions. Das Team von Trainer Serge Pelletier ist also drauf und dran, die Sensation vom Vorjahr, als man den SC Bern eliminierte, zu wiederholen. Klar, bei den Zürchern laufen diverse Spieler ihrer Form nach, darunter Schlüsselspieler wie die Verteidiger Suchy und Blindenbacher, oder im Angriff Gardner, Alston und Sejna. Doch dass die Löwen mit dem Rücken zur Wand stehen, ist zu einem grossen Teil der Stärke von Gottéron zuzuschreiben, und nicht etwa nur der Schwäche des Titelverteidigers.

Teamleistungen mit Caron als Sahnehäubchen

Gottéron, das seit Jahresbeginn einen veritablen Steigerungslauf zeigt und gerade rechtzeitig für die Playoffs in Topform ist, beeindruckt. Ursprung der drei bisherigen Siege war stets Torhüter Sébastien Caron. «Ich mache nur meinen kleinen Job», pflegt der Kanadier nach heroischen Vorstellungen jeweils zu sagen. «Dabei kann ich immer auf die Unterstützung von allen fünf Feldspielern zählen.» Eben diese Solidarität ist ein weiteres Plus. Muss man Caron und den omnipräsenten Sandy Jeannin hervorheben, so waren es doch immer geschlossene Teamleistungen, die zum Erfolg geführt haben. Jeder kennt seine Aufgaben und erfüllt diese konsequent. Letzter wichtiger Punkt neben dem nötigen Quentchen Glück, das momentan auf Seite von Gottéron ist, ist die Erfahrung. «In der Tat haben wir an Erfahrung gewonnen», sagt der Verteidiger Marc Abplanalp. «Dies gilt besonders für die jüngeren Spieler, zu denen ich mich auch zähle. Wir treten mit mehr Sicherheit auf und übernehmen Verantwortung. Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.»

Die neutrale Zone in Freiburger Hand

Eine besondere Taktik für die Playoffs habe Trainer Serge Pelletier vorgegeben, so die solide Nummer 2 von Gottéron: «Wir haben die Lions wie jeden Gegner mit Videoaufnahmen studiert, aber wir spielen so wie in der Qualifikation auch.» Auffällig ist dennoch, dass die Freiburger speziell die neutrale Zone unter Kontrolle halten wollen. Bisher gelang ihnen dies ausgezeichnet.

Nicht weniger Emotionen als gegen Bern

Für den gebürtigen Grindelwaldner ist die 3:0-Führung in der Serie keine Sensation: «Wir haben gut gespielt. Gestern allerdings haben wir dem ZSC zu viele Chancen offeriert.» Dies gelte es für den heutigen ersten «Matchpuck» wieder zu verbessern. Sowieso sei Vorsicht geboten, so der jüngere Bruder von Stürmer Sandro Abplanalp: «Der Spruch, dass der letzte Sieg in einer Serie der schwierigste ist, hat was. Zürich wird nochmals mit aller Macht kommen, das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren und ins offene Messer laufen.»

Von aussen scheint es zuweilen so, als ob bei den Drachen viel weniger Euphorie herrscht als in den Viertelfinals vor Jahresfrist gegen den SC Bern. Marc Abplanalp verneint dies: «Die Emotionen sind nicht weniger, auch in dieser Serie. Es ist geil, so zu spielen.» Spezielle Motivationstricks (Gerüchten zufolge steht ein Löwe in der Kabine, der bei jedem Sieg eine Pfote verliert …) sind da nicht einmal wirklich vonnöten. «Einigen Spielern helfen solche Symbole – umso besser. Ich persönlich kann mich auch so motivieren», sagt Abplanalp.

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