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Es ist nicht die Zeit für Corona-Gags

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Covid-19 – Infos aus dem Jauntal» – so lautete der Titel eines «Berichts», der mir auf mein Handy geschickt wurde. Die ersten Zeilen, die ich las: «Die Gemeinde Jaun hat heute in einer notfallmässigen Sitzung Massnahmen gegenüber der Nachbargemeinde Plaffeien erlassen.» Als ich weiterlas, dämmerte mir, dass der Bericht ein Gag ist.

Auch in die Fasburgera hätte dieser Beitrag nicht hineingepasst. Alles ins Lächerliche zu ziehen, finde ich geschmacklos und schon gar nicht intelligent. Ich weiss, dass viele Leute lachen und meinen, «das isch doch nüt», auch im Jouländli. Betroffene Personen können aber Zeugnis ablegen: Körperliches und seelisches Leiden sind eine Tatsache. Manche Betroffene blieben ohne Symptome, mussten aber in Quarantäne und Isolation. Die Redensart trifft auf das Virus zu: «Du hörst es nicht, du siehst es nicht, und doch ist es da.» Im falschen Moment, am falschen Ort, weltweit. Die grössten Wissenschaften haben auch nur Vermutungen. Der «Gag» ist für mich noch nicht erledigt. Es sind viele Sticheleien dabei, nicht persönliche, aber es ist nicht der Moment dafür. Über viele Karikaturen kann man schmunzeln und sie lustig finden, aber für das Virus zählt das nicht.

Bleibt alle gesund, das wünsche ich auch dem Verfasser der Handynachricht. Aber das Virus macht vor niemandem halt, jedem kann es den Boden unter den Füssen wegziehen.

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