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Es kommt zur Ausmarchung zwischen Beat Vonlanthen und Dominique de Buman

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Am 15. Januar 2015 kommt es zum Showdown zwischen Beat Vonlanthen und Dominique de Buman. Die Delegierten der Freiburger CVP werden an jenem Abend entscheiden, ob sie den Staatsrat aus Niedermuhren oder den Nationalrat aus der Stadt Freiburg als Kandidaten für den frei werdenden Ständeratssitz von Urs Schwaller nominieren.

Das rund 20-köpfige Direktionskomitee der CVP–der Parteivorstand und die Präsidenten der Bezirkssektionen–haben am Montagabend entschieden, ihren Mitgliedern die Kandidaturen Vonlanthens und de Bumans zu präsentieren. Die Parteispitze werde keine Empfehlung abgeben, sagte Präsident André Schoenenweid auf Anfrage.

Das Kriterium Sprache

Es werde innerhalb der Partei auch keinen weiteren Kandidaten mehr geben, so Schoenenweid. Die Sektionen hatten bis Ende Oktober Zeit, der Kantonalpartei Vorschläge zu unterbreiten: Die CVP Sense kam mit Vonlanthen, die CVP Stadt mit de Buman. Vor zehn Tagen hörte das Direktionskomitee beide Kandidaten an, befragte sie über ihre Motivation, über ihre Stärken und Schwächen. Vorgestern folgte nun der Entschluss, den Delegierten beide Kandidaturen zu unterbreiten. Formell müssen die Sektionen ihre Kandidaten noch nominieren.

Parteipräsident André Schoenenweid erwartet 400 bis 450 Mitglieder und einen «emotionalen Abend» für die Ausmarchung. «Einer wird zufrieden und einer wird unzufrieden sein; aber beide Kandidaten haben sich verpflichtet, den Entscheid zu respektieren und als Unterlegener den anderen dann im Wahlkampf zu unterstützen», so der Präsident. Schoenenweid spricht von «zwei zweisprachigen Kandidaten»; beiden traut er die Wahl zu. Hauptkriterium für die Nominierung durch die Partei sei das Wahlpotenzial für 41 000 bis 42 000 Stimmen, so Schoenenweid. Sprache und Erfahrung seien weitere Kriterien.

Sowohl Dominique de Buman als auch Beat Vonlanthen begrüssen die Vorwahl innerhalb der Partei. De Buman weist darauf hin, dass die CVP so auch bei den Ersatzwahlen in den Staatsrat erfolgreich gewesen sei. Für Vonlanthen steht der demokratische Prozess im Vordergrund.

De Buman sieht seine Vorteile in den Kenntnissen des Bundesparlaments. Er tritt zum vierten Mal zu eidgenössischen Wahlen an; schon zweimal habe er deshalb auf Kandidaturen in die Kantonsregierung verzichtet. De Buman sagt, er werde zusätzlich auch für den Nationalrat kandidieren. «Auf Wunsch der Partei», wie er sagt.

Beat Vonlanthen hingegen erklärt, er trete nur für den Ständerat an. Er verweist darauf, dass mit ihm als Freiburger Ständerat das Gleichgewicht Deutsch – Französisch und Links-Mitte/Rechts erhalten bleibe. Vonlanthen kündigt auch an: «Sollte ich gewählt werden, wird es keine Ersatzwahl in den Staatsrat geben.» Mit anderen Worten: Er ist von Dezember 2015 bis Ende 2016 zu einem Doppelmandat Ständerat/Staatsrat bereit.

Beat Vonlanthen. Bild Alain Wicht/a

Thema: Kasten 2 Sp Titel: 50 Zeilen Lauftext im Kasten

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