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Es müssen weitere Köpfe rollen

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Mir kommt die Galle hoch. Dass so was in gewissen Ecken der Erde vorkommt, daran hat man sich gewöhnt. Dass es aber auch bei uns passiert, damit kann ich mich nicht abfinden. Der ausführliche Bericht in den FN über den Fall Betschart im Kantonsspital schockiert. Nicht die Tatsache des Arztfehlers, so traurig sie für den Patienten ist, sondern was durch die Spitalleitung und deren übergeordnete Gremien generell und im Besonderen unternommen wurde.

Wenn in der Privatwirtschaft grobe Fehler passieren, rollen Köpfe. Hier müssen auch Köpfe rollen. Die Generaldirektorin ist schon weg, wenn auch nicht im Zusammenhang mit ebendiesem Skandal. Der Präsident des Verwaltungsrates soll nicht nur für die Aufarbeitung des Falles Betschart in den Ausstand treten – er soll gehen müssen.

Wenn nun auch das eine oder andere Mitglied des Verwaltungsrates sich zu schämen beginnt, weil auch sie oder er sich mitschuldig fühlt für ein internes Reglement, das Recht und Gerechtigkeit mit Füssen tritt, dann gilt ihm oder ihr etwa die gleiche Hochachtung wie dem Arzt, dem der Fehler unterlaufen ist und sich dafür gestellt hat. Schliesslich braucht sich unser Staatsrat als übergeordnete und verantwortliche Instanz nicht auf die Schultern zu klopfen – im Gegenteil: Wenn er zuschaut und nicht bemerkt, dass sich der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Regeln verpasst, die fairen Verfahren diametral zuwiderlaufen, dann ist ein seriöses «In-den-Spiegel-Schauen» angesagt.

Und für ein Mitglied dieses Staatsrates, das auch Mitglied des Verwaltungsrates des Kantonsspitals ist, genügt es nicht, sich zu schämen – sie soll gehen. Ohne Wenn und Aber.

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