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Es stimmt nicht ganz

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Aufmerksam habe ich den Leserbrief von Robert Schwaller gelesen. Dazu möchte ich Folgendes erwidern: Ist die Sorte des Messweins wirklich etwas «sehr Zentrales»? Es gibt doch Wichtigeres in der Kirche als die Sorte des Messweins. «Will die katholische Kirche überleben, muss sie die von Menschen gemachten Interpretationen und Vorschriften der heutigen Zeit anpassen», schreibt Schwaller. Stimmt nicht, denn Christus ist der Herr, die Seele, die Kraft der Kirche. Christus ist es zu verdanken – trotz allen falschen Interpretationen und Vorschriften –, dass die Kirche 2000  Jahre überlebt hat und weiter überleben wird. «Frauen zum Priestertum weihen?» Einverstanden, aber wir können in diesem Punkt nicht nur mit den reformatorischen Kirchen verhandeln, die längst das Frauenpriestertum kennen. Die Orthodoxen, die Kopten, die Armenier und wir Katholiken sind noch nicht so weit. Wie taten sich die Anglikaner schwer, als es vor Jahren um diese Frage ging. Bisweilen ist etwas Geduld förderlicher als sofortiges Handeln. Ist der Zölibat tatsächlich «widernatürlich, die Pädophilie fördernd»? Was sagen dazu die vielen Nichtpriester, Männer wie Frauen, die ebenfalls zölibatär leben? Robert Schwaller sollte nicht übertreiben mit dem «strikten Gehorsam». Sicher gibt es ihn da und dort, auch in der Schule und im Militär. Aber dies hat mit Leibeigenschaft nichts zu tun. Das Abendmahl, wir bekennen es in jeder hl. Messe nach der Wandlung. Nie können wir ganz verstehen und begreifen, wie Christus gegenwärtig wird, versuchen wir es zu glauben. Gar viele tun sich schwer mit der konkreten Kirche, mit Rom, mit der Kurie, mit den Missbrauchsfällen … Aber in ihr finden wir doch sehr viel Gutes und Schönes, deshalb laufen wir ihr nicht davon.

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