Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Es summt und brummt in Tafers

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Als der Stummfilm «Die Biene Maja und ihre Abenteuer» 1926 uraufgeführt wurde, galt er als Meilenstein der Filmgeschichte. Das Besondere am Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Waldemar Bonsels aus dem Jahr 1912 basiert: Die dokumentarartige Machart und der Fakt, dass darin einzig und allein Prota­gonisten aus der Insekten- und Tierwelt zu sehen sind. Zum 10-Jahr-Jubiläum des Open-Air-Kinos Tafers vertont die Musikgesellschaft Tafers den Film dieses Wochenende live auf dem Dorfplatz. Mitgetragen wird der zweitägige Anlass, bei dem das Sigristenhaus zur Leinwand und der Dorfplatz zum Zuschauerraum wird, durch das Sensler Museum und den Imkerverein des Sensebezirks. Letzterer feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen (die FN berichteten).

Eine Premiere für die MG

«Das Museum hat uns bereits vor zwei oder drei Jahren angefragt, ob wir auch einmal Lust hätten, im Rahmen des Openair-Kinos einen Film live zu vertonen», sagt Marc Blanchard, Präsident der Musikgesellschaft Tafers. «Heuer hat es endlich geklappt.»

Für die MG Tafers ist das Projekt eine Premiere. «Für uns als Musikantinnen und Musikanten wird es eine spannende Herausforderung sein, über eine Dauer von fast eineinhalb Stunden konzentriert durchzumusizieren – das Konzert wird mental und physisch viel von uns verlangen», erklärt Blanchard. Entsprechend nehme die Nervosität, aber auch die Vorfreude so kurz vor den Auftritten spürbar zu. «Am Anfang war es noch schwierig, sich das Projekt vorzustellen. In den letzten Tagen haben wir nun aber erstmals gemeinsam unter freiem Himmel beim Eindunkeln geprobt und dabei das besondere Ambiente gespürt. Wir freuen uns, dieses Projekt im Dorf und für das Dorf umsetzen zu dürfen.»

Mit 200 bis 300 Besuchern rechnet die MG Tafers an den Konzerten vom Freitag- und Samstagabend. Auf Dirigent Benedikt Hayoz werden dabei besonders viele Augenpaare gerichtet sein. «Das Projekt ist nicht nur für die Musikanten eine besondere Challenge. Auch ich werde gefordert sein. Ich werde mich beim Dirigieren am Film orientieren müssen», erklärt Benedikt Hayoz. «Es ist alles etwas anders als bei einem gewöhnlichen Jahreskonzert.» Der Dirigent hat die ursprünglich für ein 20-köpfiges Ensemble komponierte Filmmusik so arrangiert, dass sie von der rund 60 Musikanten umfassenden MG Tafers gespielt werden kann.

Viel Zeit, um das Werk einzustudieren, hatte die MG nicht. «Wir setzen uns seit den Osterferien intensiv damit auseinander», sagt Hayoz. Dabei seien die Musikanten bei den Proben zu Hause besonders gefordert gewesen: «Es war ein Ziel des Projekts, die Musikanten dazu zu bringen, sich ein Werk selbst zu erarbeiten.»

Dorfplatz, Tafers. Fr. und Sa., 23./24. Juni, Filmbeginn ab ca. 21.45 Uhr, Festwirtschaft und Bienibar ab 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass um 20.30 Uhr in der Pfarrkirche Tafers statt. Sa. 24. Juni, 14 bis 19 Uhr: Bienifescht mit Animation und Festwirtschaft. Weitere Infos: www.senslermuseum.ch

Mehr zum Thema