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«Es war ein typisches Oberländerderby»

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 Die ersten 90 Spielminuten konnte man sich eigentlich schenken. Sowohl bei Giffers-Tentlingen als auch bei Plaffeien passte nicht viel zusammen, Torchancen waren die Ausnahme. Bezeichnenderweise kam der Lucky Punch von Samuel Bächler auch nur durch Zufall zustande: Eine quer geschlagene Flanke wurde in der Nachspielzeit zum idealen Querpass – Bächler konnte aus rund 20 Metern unbedrängt schiessen. Er traf mit einem satten, flachen Schuss. Torwart Marco Vogelsang, der bis dahin kaum einen Ball halten musste, war machtlos.

 Kaum Höhepunkte

384 Zuschauer kamen auf dem Fussballplatz Vorderried in den Genuss eines «typischen Oberländerderbys», wie Markus Raemy, Trainer von Giffers-Tentlingen, nach dem Match erklärte. «Es war ein reines Kampfspiel. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig und liessen einander keinen Raum.»

Dabei hatte das Spiel ganz ordentlich begonnen: Gleich in der ersten Minute kamen die Platzherren zu einem ersten Abschluss. Mit diesem ersten Vorstoss begann eine Druckphase, gegen die sich Plaffeien mit Härte zur Wehr setzte. Das Spiel wurde zu keinem Zeitpunkt gehässig, aber die Zweikämpfe wurden sehr körperbetont geführt. Giffers-Tentlingen konnte seine Dominanz in der Anfangsphase nicht in Tore ummünzen. Ein Schuss von Damian Brügger und ein Abseitstor von Nicolas Lüdi waren die einzigen Strafraumszenen.

Gutes Defensiv-Verhalten

Plaffeien kam gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel. Livio Schmutz verpasste die Führung per Kopfball aber knapp. Nach dem Seitenwechsel zwang ein Schuss von Lars Anderfuhren Marco Vogelsang erstmals zu einer Parade. Auf der Seite der Platzherren war ein Freistoss in der 89. Minute die einzige nennenswerte Aktion der zweiten Halbzeit. Man kann das Fehlen von Torchancen auch positiv sehen: Die Verteidigung scheint bei beiden Mannschaften einwandfrei zu funktionieren. Ein torloses Unentschieden schien deshalb die logische Konsequenz zu sein. Samuel Bächler belehrte die Zuschauer eines Besseren.

Revanche im Cup

Plaffeiens Trainer Norbert Aerschmann konnte nach dem Spiel mit dem Gezeigten nicht ganz zufrieden sein: «Es war ein sehr schwacher Match. In den letzten Spielen waren wir immer stärker, verloren aber unglücklich. Heute war es umgekehrt.» Doch Aerschmann hat auch Lob für seine Mannschaft übrig: «Wegen der vielen Verletzungen stehen nie dieselben elf Spieler auf dem Feld. Auch heute musste ich drei Mal wegen Verletzungen wechseln. Ich finde, meine Mannschaft schlägt sich in dieser Saison ganz gut.»

Schon am Mittwoch stehen sich die beiden Mannschaften im Freiburger Cup wieder gegenüber. Giffers-Tentlingen sei nicht sein Wunschgegner gewesen, erklärt Aerschmann. Aber nach diesem Sieg in der Meisterschaft könne sein Team das Cupspiel gelassen angehen. Markus Raemy gibt sich kämpferischer: «Wir werden alles dransetzen, um am Mittwoch zu gewinnen.»

 

«Es war ein sehr schwacher Match.»

Norbert Aerschmann

Trainer FC Plaffeien

Telegramm

Giffers-Tentlingen – Plaffeien 0:1 (0:0)

 

Vorderried.–384 Zuschauer–SR: M. Seoane.Tor:91. Bächler 0:1.

FC Giffers-Tentlingen:Vogelsang; Hayoz, Aebischer, Cotting, A. Marro; Broch (62. Neuhaus), Schulthess, Messerli, Y. Marro; Brügger (62. Kryeziu), Lüdi (78. Durret).

FC Plaffeien:Herren (46. Demola); Anderfuhren, Wider, Grossrieder, Clement; M. Rüffieux, Bertschy (31. Schmutz), Marbach (76. Bächler), Moser; Mast, Kolly.

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