Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Es war eine Biertisch-Idee»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Es war eine Biertisch-Idee»

Gallus Hungerbühler hält 180 Alphütten in einem Fotoband fest

Rund zwei Jahre war Gallus Hungerbühler mit Rucksack und Fotoapparat unterwegs. In der Region Schwarzsee hat er quasi alle Alphütten fotografiert. Jetzt liegt ein Fotoband vor.

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Ihm wäre es nie in den Sinn gekommen, die Zeitung auf den Fotoband aufmerksam zu machen, meint Gallus Hungerbühler. Denn er habe den Band mit den 180 Alphütten-Bildern eigentlich nur für den Hausgebrauch gemacht. Ein Stammtischkollege machte die Redaktion auf das Buch aufmerksam.Rund zwei Jahre war Gallus Hungerbühler in der Region Schwarzsee unterwegs. Mit seiner Kamera hat er quasi alle Alphütten im Gebiet Aettenberg, Breccaschlund, Euschels, Riggisalp Muscherenschlund, Recardets und Schwyberg festgehalten. Rund 950 Fotos sind entstanden und davon sind 180 im Band abgebildet. «Ich war selber überrascht, dass es so viele Hütten gibt», resümiert der rüstige Rentner.

Namen fehlen

Hungerbühler hat den Band schlicht gehalten – einzig der Name der Hütte und die Höhenmeter stehen neben dem Farbfoto. Wo das Zuckerli liegt, das Breccettli, Premali, Lehmas Bärgli, die Hütte Notzvorschis, die Udrische oder Roggos Hürli kann jetzt im 145-seitigen Band nachgesehen werden. Auf dem mitpublizierten Kartenausschnitt können die Hütten ausfindig gemacht werden.Die Namen der Alphütten werden, so Hungerbühler, ganz unterschiedlich gehandhabt. Einerseits sind die Hütten nach dem früheren Besitzer benannt, oder sie haben eine Beziehung zum Standort oder sind ganz einfach Phantasienamen. «Schade, dass nur ein kleiner Teil der Alphütten mit einem Namensschild versehen ist», meint der 70-jährige Renter.Und was hat ihm den Anstoss gegeben, eine Bilderreihe zu machen? «Das war eine Biertischidee», lacht Hungerbühler. Am Stammtisch seien Wanderungen und Alphütten immer wieder ein Gesprächsthema. «Doch kaum jemand kennt die Hütten mit Namen, und so hab ich mich entschlossen, diese ausfindig zu machen.»Da der Band einiges kostet, liess Hungerbühler nur gerade vier Exemplare herstellen. Der Band kann jedoch nachbestellt werden.Gallus Hungerbühler aus Düdingen, einstiger Leiter des Kundendienstes bei der Cardinal, hat den Fotoband via Internet konzipiert und dabei das System printmyphotobook.ch» angewendet.Über die Alphütten im Kanton liegt auch ein wissenschaftliches Standardwerk vor. Das Buch «Die Alphütten des Kantons Freiburg» (Autor Jean-Pierre Anderegg) hat der kantonale Kulturgüterdienst 1996 herausgegeben.

Mehr zum Thema