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Es wird wöchentlich zweimal «geputzt»

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Es wird wöchentlich zweimal «geputzt»

Reinigungsarbeiten kosten den Staat jährlich 4,5 Mio.

Die Lohnsumme für das Reinigungspersonal des Staates beträgt gut drei Millionen Franken. Dazu gesellen sich 1,44 Mio. Franken für externe Mandate. Der Staatsrat will seine bisherige Politik fortsetzen.

Die Frage der Reinigung der staatseigenen Gebäude hat der SP-Grossrat Guy-Noël Jelk aufgeworfen. Er stellte fest, dass die Freiburger Regierung seit einigen Jahren dazu übergegangen ist, die Reinigung gewisser Staatsgebäude an externe Firmen zu vergeben. Dabei wollte er vor allem mehr über die Vor- und Nachteile solcher Mandate vernehmen.

Personalstopp als Hauptgrund

Rund 30 der 132 Gebäude, die vom Staatspersonal benutzt werden, werden von externen Firmen gereinigt, was 23 Prozent ausmacht. «Der Entscheid des Staatsrates, die Reinigungsarbeiten extern zu vergeben, liegt im immer wieder geäusserten Willen begründet, die Anstellung von zusätzlichem Personal in der Zentralverwaltung zu stoppen. Für neu gebaute oder umgebaute Flächen werden die Reinigungsarbeiten deshalb für gewöhnlich an private Unternehmen vergeben», schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf die Anfrage.

Er hält auch fest, dass alle beauftragten Unternehmen Gesamtarbeitsverträge abgeschlossen haben. Der durchschnittliche Stundenlohn betrage bei solchen Mandaten 15 Franken. Beim Staatspersonal schwanke er zwischen Fr. 18.50 und Fr. 26.25 (Klasse 3). «Eine externe Firma stellt im Durchschnitt 47 Franken pro Stunde in Rechnung. Dagegen belaufen sich die Kosten für Reinigungsarbeiten, die durch das Staatspersonal durchgeführt werden, auf zirka 38 Franken pro Stunde», schreibt der Staatsrat weiter. «Diese Differenz, die etwa 19 Prozent beträgt, entspricht der Gewinnmarge, die ein privates Unternehmen einkalkulieren muss», fügt er bei.

Positive Erfahrungen

Laut Staatsrat waren die Erfahrungen, mit den externen Firmen – abgesehen von einzelnen Ausnahmen – bisher positiv. «Effizienz und Qualität der Reinigungsarbeiten sind in beiden Fällen zufriedenstellend», bemerkt der Staatsrat weiter.

Von privaten Firmen werden u. a. die Universität (teilweise), die KDMS, die Lehrwerkstätten, die Kantonspolizei und die Kantons- und Universitätsbibliothek gereinigt.

Von fünf auf zwei Reinigungen
pro Woche zurückgegangen

Der Staatsrat ruft auch in Erinnerung, dass die Zahl der wöchentlichen Reinigungseinsätze in der Zentralverwaltung im Rahmen der Sparprogramme zwischen 1985 und 2000 in drei Schritten von fünf auf zwei gesenkt wurden. Die Toiletten werden allerdings weiterhin täglich gereinigt. In den Schulen wurden Versuche gemacht, die Häufigkeit zu reduzieren. Die Resultate seien aber nicht überzeugend gewesen, weshalb dort nach wie vor fünfmal wöchentlich gereinigt werde.

Was die Zukunft betrifft, so will der Staatsrat die bisherige Politik fortsetzen, obwohl die Kosten der externen Mandate höher sind als die Anstellung eigenen Personals. Die benötigten Stellen seien nicht verfügbar. «Diese vom Grossen Rat verlangte strikte Personalpolitik hat daher konkret gewisse Mehrkosten zur Folge, die sich aber in Grenzen halten», meint die Freiburger Regierung. az

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