Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Es wurde mehr Fleisch gegessen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

Treyvaux «Das Schweizer Fleisch hat ein gutes Image», sagte Hubert Jungo an der Delegiertenversammlung der Freiburgischen Viehverwertungs-Genossenschaft. Der Geschäftsführer stützte sich dabei auf eine Studie der Branchenorganisation Proviande. Darin gab die grosse Mehrheit der befragten Konsumenten an, dass Fleisch zu einer ausgewogenen Ernährung gehört. Bei der Frage nach dem Genuss gaben fast zwei Drittel der Befragten an, dass Fleisch aus der Schweiz vertrauenswürdiger sei als ausländisches.

Diese Meinung vertrat auch Grossratspräsidentin Yvonne Stempfel-Horner. «Wir haben heute viel von Produzenten, Verwertern und vom Handel gehört», sagte sie. Die Politikerin wünschte sich, dass die Konsumenten vermehrt in diese Diskussionen einbezogen würden.

Trockenheit bereitet Sorgen

«Seit Anfang Jahr ist der Schlachtviehmarkt gut angelaufen», sagte Jungo. Der Schweinemarkt profitiere vom schönen Grillwetter. «Diese Erholung ist nach dem Preiszerfall im letzten Jahr notwendig gewesen», sagte er. Denn im Oktober 2010 galten die Schlachtschweine nur noch Fr. 3.30 pro kg Schlachtgewicht. Ferkel mit einem Gewicht von 20 kg galten nicht mehr 70 Franken. Beim Kälbermarkt sei der befürchtete Absturz nach den Osterschlachtungen eingetroffen. «Auch der Preis für Schlachtkühe ist unter Druck geraten.» Jungo führte diese Abwärtsentwicklung auf die Importe zurück.

Sorgen bereitet die gegenwärtige Trockenperiode. Sollte diese Periode anhalten, dürfte das Angebot an Schlachtvieh zunehmen und die Preise dürften noch mehr unter Druck geraten, hielt der Geschäftsführer fest.

Die öffentlichen Märkte beeinflussen die Preisbildung und bringen den Produzenten Mehrerlöse. Auf den fünf Annahmeplätzen wurden 106 Märkte durchgeführt. 98 Prozent der aufgeführten 7798 Tiere erfüllten die Bedingungen für QM-Schweizer Fleisch. 7378 Tiere hatten Anrecht auf den kantonalen Vermarktungsbeitrag. Die Differenz zwischen der neutralen Schätzung und dem Versteigerungserlös bezifferte sich im Durchschnitt pro Tier auf 133 Franken. Auf elf öffentlichen Märkten für Schafe wurden 1837 Tiere (+ 463) übernommen.

Auf der Internetseite www.fvvg.ch können Produzenten Tiere für Schlachtvieh- und Schafmärkte direkt einschreiben.

Meistgelesen

Mehr zum Thema