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Escor eröffnet Casino in Montenegro

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Autor: arthur Zurkinden

Christian Vollmer kündigte die Eröffnung an der 36. Generalversammlung im Düdinger Podium an, als er mit viel Optimismus in die Zukunft blickte. Nach seinen Worten ist der Entscheid des Verwaltungsrates reiflich überlegt worden. Montenegro, seit 2006 unabhängig, sei ein stabiles Land mit 680 000 Einwohnern und stark auf den Tourismus ausgerichtet. Ausschlaggebend sei auch die Rechtssicherheit gewesen, zumal die Bedingungen für den Betrieb eines Casinos in einem Gesetz genau geregelt seien. Sechs Millionen Euro investiert Escor in dieses Casino, das 90 Mitarbeiter beschäftigt und jährlich einen Bruttospielertrag von fünf bis acht Millionen Euro erzielen soll.

Projekte in Zürich und Neuenburg

Escor, das bereits mit 36,5 Prozent am Casino Locarno beteiligt ist, hofft, seine Casino-Geschäfte auch in der Schweiz ausweiten zu können. Bekanntlich hat der Bundesrat entschieden, dass es nebst den bestehenden 19 Casinos noch in der Stadt Zürich und in Neuenburg Platz für ein Casino hat.

Laut Vollmer hat Escor in beiden Städten ein vielversprechendes Casino-Projekt. In Zürich hat Escor seit 2004 Lokalitäten in der «Alten Börse» in der Nähe des Paradeplatzes gemietet. «Wir besitzen eine Baubewilligung und könnten das Projekt rasch realisieren», hielt er fest. Escor würde sich im Rahmen des Casinos Locarno mit 36,5 Prozent am Projekt beteiligen. Vollmer gab sich überzeugt, ein sehr gutes Projekt zu haben, verheimlichte aber nicht, dass auch die Konkurrenz ein gutes Projekt an der Sihlporte hat.

Gute Chancen, eine B-Konzession zu erhalten, besitzt Escor laut Vollmer auch in Neuenburg, zumal dort bislang keine anderen Projekte aufgetaucht seien. Escor möchte in La Tène 19 Millionen Franken in ein Casino investieren, das jährlich einen Bruttospielertrag von 18 bis 24 Millionen erzielen sollte und rund 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Nichts verschreien

«Ich will nichts verschreien», hielt Vollmer zu den Chancen fest, in Zürich und Neuenburg ein Casino eröffnen zu können. «Wir steigen aber mit aussichtsreichen Projekten ins Rennen», sagte er. Bis Ende Jahr hat Escor Zeit, die Bewerbung einzureichen. Im Jahre 2011 soll der Bundesrat entscheiden, welche Projekte berücksichtigt werden. Eine allfällige Eröffnung der Casinos stellte er aber nicht vor 2012 in Aussicht.

Die neue Escor

Seit 2005 ist es verboten, Geldspielautomaten als reine Glücksspiele in Restaurants und Spielsalons aufzustellen. Erlaubt sind nur Geschicklichkeits-Spielautomaten. Dies hat Escor bewogen, sich vom Aufstellgeschäft zurückzuziehen.

«Wir sind nicht mehr die alte Escor. Aber wir haben die Kurve gekratzt und sind für die Zukunft gerüstet», sagte Vollmer gestern zu den Aktionären. Escor handelt noch mit Geldspielautomaten als Glücksspiele für Casinos, dies mit einem Marktanteil von 50 Prozent.

Das Unternehmen, das in Düdingen noch zehn Personen beschäftigt, entwickelt aber neue Geschicklichkeitsautomaten. Es hat vor einiger Zeit den «SkillSpot» getestet. Laut Vollmer haben damit auch wenig geschickte Spieler Gewinnchancen. Da aber der maximale Gewinn auf 20 Franken beschränkt ist, seien diese Geräte gegenüber den Tactilo-Maschinen mit einem Gewinn bis zu 10 000 Franken oder illegal aufgestellten Geräten wenig attraktiv. Escor hat nun eine Lizenz für Geräte mit einem Gewinn bis zu 80 Franken eingereicht. Escor hat aber nicht die Absicht, wieder ins Aufstellgeschäft zurückzukehren, wie Vollmer den FN erklärt.

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