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Estavayer war am Schluss dem Sieg näher

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Der Platzspeaker gratulierte am Schluss der heimischen Mannschaft für das Unentschieden und bezeichnete es gleichzeitig als kleinen Sieg. Danach stimmten die wenigen Zuschauer ein «Happy Birthday» für den erst 18-jährigen Einwechselspieler Jérémy Rossier an, der sich in der Schlussviertelstunde im Mittelfeld ein privates Duell gegen den 19-jährigen Sensler Yan Berset lieferte, das wie der Match ohne Sieger ausging.

Estavayer mit der besseren ersten Hälfte

Aufgrund der Chancen hätten die Broyebezirkler in der Endphase des Spiels sogar drei Punkte einfahren können; Giffers-Tentlingen stand in dieser Phase allerdings das Glück eines Spitzenteams zur Seite. Aber auch mit dem einen Zähler hat sich die Situation für das Team von Trainer Christophe Granget im Kampf um den Ligaerhalt verbessert, weil zum Beispiel Aufsteiger Tafers vorgestern Abend verloren hatte.

Die Welschen begannen das Spiel mit drei Sturmspitzen aggressiver als Giffers-Tentlingen und hatten auch die ersten Chancen durch ihren Center Alban Zulfaj zu verzeichnen. Nachdem dieser in der 18. Minute allein vor dem Tor seinen Schuss verzogen hatte, konnte er zwei Minuten später trotzdem jubeln: Einen schönen Pass von Flügel Dardan Ajdaraj köpfte der kleine Spieler mit der Goalienummer 1 am machtlosen Aeberhard aus kurzer Distanz ins Netz. Danach spielte sich das Geschehen bis zum Seitenwechsel mehrheitlich im Mittelfeld ab. Auf dem kleinen und holprigen Terrain war es allerdings für die Offensivspieler auch nicht leicht, die beiden gut gruppierten Abwehrreihen zu überwinden. Das Sensler Sturmduo Lüdi/Brügger versuchte immer wieder, mit Positionswechseln sich in den Abschluss zu bringen, echt gefährlich wurde es allerdings vor dem Tor des routinierten Nathan Lizzola kaum einmal. So war es nicht verwunderlich, dass der Heimklub seine knappe Führung in die Pause mitnehmen konnten, wo sich die wenigen Zuschauer von der Frühlingskälte bei Kaffee und Tee etwas aufwärmen konnten.

 Philiponas Sonntagsschuss zum Ausgleich

Den schönsten Schuss des Abends sahen die Fans eine Viertelstunde nach Wiederbeginn, als Silvio Philipona mit einem richtigen Strich aus gut 20 Metern den Ausgleich buchte. Dieses herrliche Tor gab den Senslern richtiggehend Aufwind, und plötzlich kam man nun selber zum einen oder anderen schönen Angriff. So richtig heiss wurde es jedoch vor dem Estavayer-Tor kaum mehr–im Gegenteil. Die letzten Möglichkeiten gehörten in der letzten Viertelstunde wieder dem Granget-Team. Nebst einem Holztreffer von Gashi hätte Estavayer wie eingangs erwähnt in der Nachspielzeit gewinnen können, ja eigentlich müssen. Mangelnde Abschlusskaltblütigkeit verhinderte aber den Sieg der Einheimischen, die insgesamt etwas mehr für das Spiel taten und im Sturmspiel durch ihre drei schnellen Spitzen immer gefährlich blieben. Den Deutschfreiburgern fehlte auf der anderen Seite etwas die Genauigkeit beim letzten Pass, deshalb konnte man die Viererkette Estavayers auch relativ wenig unter Druck setzten.

Nach dem 1:1 hatte man zudem das Gefühl, dass das Team des Ende Saison scheidenden Nick Calvetti an diesem Tag mit dem einen Punkt leben konnte und deshalb nicht mehr mit dem letzten Risiko das Siegestor suchte. Und dies kam Estavayer sicher entgegen, das sich damit für die Niederlage im Hinspiel revanchieren konnte.

Das Spiel Plaffeien – Ursy endete nach Redaktionsschluss. Ein Matchbericht folgt in der Ausgabe von Samstag.

Estavayer-le-Lac – Giffers-Tentlingen 1:1 (1:0)

Terrain des Grèves.–40 Zuschauer.–SR: Thomas Ruffieux.Tore: 20. Zulfaj 1:0. 55. Philipona 1:1.

FC Estavayer-le-Lac:Lizzola; Stankovic, Gaoncalves, Duc, Costa Reis (77. Rossier); Baechler, Baudois (84. Quillet), Dias Marques; Gashi, Zulfaj, Ajdaraj.

FC Giffers-Tentlingen: Aeberhard ; Hayoz (65. Jenny), Cotting, Scheuber, A. Marro; Durret (62. Neuhaus), Philipona, Messerli, Y. Marro; Brügger (80. Berset), N. Lüdi.

Bemerkungen:Pfostenschuss Gashi.

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