Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Estivale: Wo Paris Hiltons Ex-Freund auf französische Revolutionäre trifft

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Die grösste Neuerung zum Jubiläum des Estivale ist die Verlängerung um einen Tag. Insgesamt wird der Nova-Friburgo-Platz in Estavayer-le-Lac vom 28. Juli bis am 1. August für musikalische Höhepunkte reserviert sein. 25 Bands treten auf den beiden Bühnen auf. Traditionsgemäss ist der Eintritt am 1. August für das Konzert der Reggaeband Moonraisers frei.

Am ersten von fünf Tagen stehen Good Charlotte im Mittelpunkt. Die ideale Band, um ein Festival zu eröffnen. Alle wichtigen Zutaten von echten Rock’n’Rollern bringen die Brüder Benji und Joel Madden auf die Bühne. Sie sehen aus wie die härtesten Punks, spielen aber trotzdem gut verdaulichen Pop-Punk, der auch die Grossmutter im Lehnstuhl mitwippen lässt.

Für den Klatsch sorgen sie selber: Benji war einst mit Partygirl Paris Hilton liiert (nein, das Filmchen mit dem schönen Namen «One Night in Paris» stammt nicht von ihm), Bruder Joel hat es bis heute mit deren Busenfreundin Nicole Richie ausgehalten und ist gar mit ihr verlobt (ziemlich fantasievoll sind die beiden auch, ihre Kinder heissen Harlow Winter Kate und Sparrow James Midnight).

Doch darauf sollten Good Charlotte nicht beschränkt werden. Denn die vier US-Amerikaner machen sehr erfolgreich Musik. Erwähnenswert ist das zweite Album The Young & The Hopeless (2002) mit Hits wie Anthem oder Lifestyle of the Rich and the Famous. Letzteren führen Good Charlotte mittlerweile selber. Im Text fordern sie, Reiche auszurauben. Immer noch?

Grosse Franzosen

Neben Good Charlotte stechen im Programm des 20. Estivale die französischen Namen hervor. Allen voran Jacques Higelin, der am Donnerstag zum Zug kommt. Der 69-jährige Chansonnier und Schauspieler verzückt seine Fans schon seit 45 Jahren und hat noch lange nicht genug. Am selben Abend tritt eine Kulttruppe auf die Bühne: Les Wampas. Mit ihrem Yéyé-Punk (Selbstbezeichnung) und den kritischen Texten war die 1983 gegründete Truppe den französischen Behörden lange ein Dorn im Auge. Das Lied «Chirac en prison» wurde von den Massenmedien ignoriert. Aber auch mit den Musikerkollegen legte sich Sänger Didier Wampas immer wieder gerne an, etwa mit Manu Chao oder Louise Attaque. Die Lust an der Provokation ist jedenfalls noch immer da bei den revolutionären Franzosen.

Auf der Nebenbühne werden einige Schweizer Acts zu sehen sein. Besondere Erwähnung haben die jungen Hiphopper Tweek und Morphologue aus Bern verdient.

Mehr zum Thema