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Etablierte Firmen sollten sich von den Start-ups inspirieren lassen

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«Die 500 weltweit erfolgreichsten Unternehmen haben eine Lebenserwartung von zwölf Jahren.» Mit dieser Information rüttelte Grégory Grin, Direktor von Fri Up, gestern die Unternehmerinnen und Unternehmer der Agglomeration Freiburg wach. Die Wirtschaftsförderung der Agglo hatte sie um 7 Uhr in der Früh in die Hochschule für Technik und Architektur zum jährlichen Unternehmertreffen geladen. Was in der Vergangenheit funktioniert habe, reiche heute nicht mehr aus, um wettbewerbsfähig zu bleiben, fuhr Grin in seinem Vortrag fort. Ehe man es sich versehe, zwinge der digitale Fortschritt viele Unternehmen in die Knie. «Zwölf Jahre sind lang und kurz zugleich.» Wenn man bedenke, dass es vor zwölf Jahren noch kein iPad, kein Airbnb, kein WhatsApp, kein Uber, kein Crowdfunding gegeben habe, werde klar, wie gross der Zeitdruck sei.

Frage der Geisteshaltung

Der kantonale Förderer von Unternehmensgründungen empfahl den rund 100 anwesenden Firmenchefs darum, sich von den Start-ups inspirieren zu lassen. «Start-up inside», forderte er sie auf. Es sei die Geisteshaltung, die den Unterschied mache.

«Gehen Sie ins Feld, werden Sie Experten der Bedürfnisse ihrer Kunden, und handeln Sie schnell. Zu viele Analysen und Excel-Tabellen hindern Sie bloss daran, etwas zu ändern.» Ideen schnell umsetzen heisse, möglichst schnell mit einem Prototyp hinausgehen, sagte Grin weiter. Wie in der Softwaretechnik praktiziert, sollen in nachgelagerten Teststufen die Produkte und Dienstleistungen verbessert und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden.

Schliesslich mahnte Grin, im Team und fachübergreifend zu arbeiten. «Vergessen Sie die Zuständigkeiten auf den Visitenkarten.» Nur wer bereit sei, die Karten neu zu mischen, komme weiter. Zudem brauche es eine Kultur der konstruktiven Rückmeldungen. «Bemerkungen wie ‹das geht nicht› und ‹aber› sind nicht förderlich.» Auf die Frage eines Unternehmers, wie diese Arbeitsweise mit hierarchischen Strukturen vereinbar sei, sagte Grin: «Die Rolle des Chefs ist von Fall zu Fall eine andere. Ich sehe seine Funktion eher als die des Türöffners.»

Nach diesem moralischen Empowerment stärkten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer noch mit Kaffee und Gipfeli.

rsa

 

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