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Etappe V: Königsetappe führt vom Val Sinestra zur Heidelbergerhütte

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Die Heidelbergerhütte liegt auf 2260 Meter Höhe und wurde 1889 von der Sektion Heidelberg erbaut. Noch heute gehört sie dem Deutschen Alpenverein (einzige auf Schweizer Boden).

Die Hütte im Grenzgebiet Schweiz-Österreich bewirtschaften Inge und Paul Huber mit ihren zwei Söhnen. Rund 7000 Schifahrer (beliebtes Schitourengebiet) übernachten im Winter und circa 3000 Wanderer, Bergsteiger und Biker im Sommer – vor allem Biker. Denn die Route Ischgl- Fimberpass-Sesvenna-Hütte (Alpenverein Südtirol) gilt als Transalp-Königsetappe für Biker. Mit dem Bikeransturm musste sich auch Hüttenwart Huber erst anfreunden.

Paul Huber, wie haben Sie zu einer positiven Einstellung gefunden?

Die Biker sind eine junge Generation, die halt von Knickerbocker und rotkarier- ten ten ten Hemden nichts mehr wissen will. Eine Generation, die jederzeit in die Hütte kommt, Wanderer hingegen nur bei Schönwetter.

Im Juli hatten wir hier 20 Zentimeter Neuschnee. Trotzdem fuhren 30 Biker von Ischgl (zu Fuss 4 Std.) zur Hütte mit dem Ziel, den Fimberpass zu überqueren. 28 konnte ich davon abhalten, 2 haben die Tour durchgezogen.

Ist das Mountainbiker- Mentalität?

Die Biker sind ein anderes Volk. Ein bisschen verrückt halt. Der neuste Schrei ist das Überqueren des Passes bei Nacht mit Stirnlampe. Nicht ungefährlich!

Trotzdem. Wir brauchen die Biker. Ohne sie können wir die Hütte schliessen. Ausserdem sind sie ein friedliches, genügsames Volk. Mit alteingesessenen Alpenvereinsmitgliedern gibts mehr Probleme. il

Infos: Heidelbergerhütte mit 150 Schlafplätzen (Massenlager und Zimmer) www.heidelbergerhuette.com; Tel: 0043 664 425 3070.

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