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Etwas Lernen und dabei Spass haben

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Etwas Lernen und dabei Spass haben

Ferienpass der Jugendkommission Gurmels verzeichnet jedes Jahr mehr Erfolg

35 Angebote stehen auf dem Programm des Ferienpasses der Jugendkommission Gurmels, welcher heuer zum dritten Mal stattfindet. Die Nachfrage ist gross: 220 Anmeldungen sind eingegangen.

Von CORINNE AEBERHARD

Dass der Ferienpass Gurmels, Cordast, Guschelmuth, Kleinbösingen, Liebistorf und Wallenbuch gegen Ende der grossen Sommerferien stattfindet, hat seinen Grund, wie Organisatorin Karin Wyder von der Jugendkommission Gurmels festhält. Man wolle die Jubla-Lager am Anfang der Ferien nicht konkurrieren und meist werde es den Kindern erst gegen Ende der Ferien langweilig.

Damit Langeweile gar nicht erst aufkommt, können die Kinder aus 35 Angeboten auswählen, die auf dem Ferienpass stehen.

Etwas für die Jugend tun

Jene 13, die sich gestern Morgen beim Feuerwehrlokal in Gurmels einfanden, interessierten sich besonders für Hunde. Ein paar schauten die drei Golden Retriever anfangs noch etwas ängstlich an und niemand wollte sich so recht melden, als es darum ging, die Hunde zu einem Schattenplätzchen im Wald zu führen.

Diese Zurückhaltung legte sich schnell, denn Kursleiter Walter Mischler ermutigte die Kinder, die Hunde zu berühren und sie damit fürs Arbeiten «warm» zu machen. Das Ziel des Kurses sei, den Kindern zu vermitteln, wie man verantwortungsbewusst mit Hunden umgeht. «Sie sollen die Angst verlieren, aber auch wissen, dass man nie auf einen Hund zugehen soll, ohne den Besitzer zu fragen», erklärt Mischler. Er selber ist Mitglied der Jugendkommission und hilft mit, den Ferienpass zu organisieren. Zusammen mit seiner Frau Lilo und Sohn Matthias gibt er zudem den Kurs «Mein Freund der Hund». Sein Engagement begründet Mischler damit, dass er «etwas für die Jugend machen will».

Grosse Aufmerksamkeit

Ein Mädchen, das teilnimmt, hat bereits einen Hund und die meisten hätten gerne einen, wie sie kopfnickend bestätigen. Der Kurs mit den Hunden kommt bei den Kindern sehr gut an. Gemäss Lilo Mischler haben letztes Jahr 60 daran teilgenommen. Anstatt einmal habe man ihn dreimal durchgeführt. Diesen Sommer haben sich 50 Kinder angemeldet. Dass das Interesse da ist, beweist ihre grosse Aufmerksamkeit während der zweieinhalb Stunden, in denen sie unter anderem erfahren, was ein gut ausgebildeter Hund alles fähig ist zu machen.

Eindrücklich zeigt dies Kojot. Der Hund wurde von Mischlers aufgezogen und ist jetzt der treue Begleiter einer gelähmten jungen Frau. «Er macht ihr alles», sagt Mischler und demonstriert mit dem Hund, wie er auf Kommando ein Natel oder den Schlüsselbund vom Boden aufhebt oder eine Pet-Flasche bringt. Geduldig hält er auch den Kopf hin, wenn man ihm die Schlinge über den Hals ziehen will. Auf Befehl mache er auch das Licht an, erzählt Mischler. Und wenn der Hund spazieren gehen will, dann bringt er auch gleich selber die Leine. Dass das funktioniert, durften die Kinder selber mit den Hunden üben.

Um die Tiere zu motivieren, sei es wichtig, dass man mit ihnen spiele. «Sie müssen auch mal loslassen können», erklärt Mischler den Kindern.

Dass die Hunde nicht immer auf Anhieb gehorchen, belustigte die Teilnehmenden. «Sie sind halt manchmal wie kleine Kinder», meinte Lilo Mischler.

Nach dem praktischen Teil durften die Kinder einen Film über das Leben eines Behinderten mit einem Hund anschauen und am Schluss wurde nochmals geübt, was man vorher gelernt hatte. Schnell war der Morgen vorbei und die Kinder mussten sich von den Hunden verabschieden, was ihnen schwer fiel.

Keine Absagen

Der Ferienpass dauert noch bis am 19. August und viele der Kinder besuchen mehrere Angebote. Gemäss Organisatorin Karin Wyder haben die Kinder im Durchschnitt vier Kurse gebucht. «Dank dem grossen Entgegenkommen der Anbieter, welche zum Teil wieder sehr viel mehr Kinder betreuen als geplant, mussten keine Absagen erteilt werden».

Weitere Aktivitäten des Ferienpasses sind fischen, minigolfen, einen Sportnachmittag verbringen, basteln, Kart fahren, ein Besuch im Electrobroc, einen Tag mit Pferden verbringen, ein Besuch bei der Verkehrspolizei, ein Besuch der Sternwarte Ependes, eine Kanutour, ein Tennis-Schnupperkurs, eine Wagenfahrt mit Bräteln, ein Nothelferkurs, ein Besuch bei der Feuerwehr, Partydrinks mixen, Judo, backen im Ofenhaus, im Auried Pflanzen und Tiere beobachten oder Bowling spielen. Viele der angebotenen Aktivitäten sind gratis. Bei anderen ist mit Unkostenbeiträgen zwischen 5 und 25 Franken zu rechnen.

Wer dieses Jahr keine Gelegenheit hat teilzunehmen, der kann dies im nächsten Sommer nachholen. Das Interesse sei gross, und so werde es wahrscheinlich eine nächste Ausgabe des Ferienpasses geben, glaubt Wyder.

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