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Etwas Luft für das dezimierte Gottéron

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Christian Dubé macht sich Gedanken über die letzten Puzzleteile für die Gottéron-Ausgabe der Saison 2021/22.
Alain Wicht

Am Wochenende stehen die Spiele gegen Ambri und Biel auf dem Programm, dann spielt Gottéron erst am nächsten Freitag in Davos wieder. Angesichts der vielen Absenzen kommt diese Verschnaufpause gerade recht.

Mitte Oktober, kurz nach dem Saisonstart, musste Gottéron als erstes Team der National League wegen Corona-Fällen im Kader in Quarantäne gehen. Seither wurden die Freiburger von einer weiteren Zwangspause verschont, derweil es andere Mannschaften in der Zwischenzeit bis zu dreimal mit einer Quarantäne getroffen hat. Entsprechend unübersichtlich präsentiert sich die Tabelle. Während etwa Davos, die Lakers (beide 39 Spiele) und Gottéron (38 Spiele) bezüglich des Spielkalenders auf Kurs sind, haben der SCB und Lausanne mit bisher jeweils erst 30 Partien noch so einiges aufzuholen. Konkret heisst das: Stehen für die Freiburger bis zum 21. März noch sieben Spiele auf dem Programm, sind es für den LHC und die Berner happige 13 respektive gar 15 Begegnungen.

Unveränderter Diskurs

Die vergleichsweise dünne Agenda kommt den Freiburgern umso mehr zupass, weil sie sich aktuell mit diversen Absenzen herumschlagen müssen. So fehlten im Training vom Donnerstag die verletzten Nathan Marchon (Knie – er fällt für sechs Wochen aus) und Daniel Brodin (Gehirnerschütterung) sowie die krankgemeldeten Julien Sprunger und David Aebischer. Die rekonvaleszenten Viktor Stalberg und Matthias Rossi nahmen zwar zu einem grossen Teil an der Übungseinheit teil, sind aber noch nicht einsatzbereit. «Lange Zeit hatten wir Glück, was Verletzungen betrifft. Wir mussten damit rechnen, dass sich das ändern kann. Nun ist es halt so», hielt Christian Dubé pragmatisch fest. «Immerhin sind wir aber in der Rangliste gut platziert.» Tatsächlich lassen sich Ausfälle leichter verschmerzen, wenn man beispielsweise nicht voll im Kampf um einen Playoff-Platz steht. Mit 11 Punkten Vorsprung auf Rang 7 sind die Freiburger gar in ausgezeichneter Position, um sich direkt für die K.-o.-Runden zu qualifizieren und nicht den Umweg über die neu geschaffenen Pre-Playoffs (Teams auf den Rängen 7 bis 10) machen zu müssen.

Trotz der guten Ausgangslage respektive den zahlreichen Absenzen betont der Gottéron-Trainer jedoch, dass sich sein Diskurs gegenüber der Mannschaft nicht geändert habe. «Wir leiten den Schlussspurt ein und wollen uns so gut wie möglich positionieren, um in den Playoffs den Heimvorteil auf unserer Seite zu haben.» Gleichwohl sei er bemüht, seine Spieler angesichts der Umstände nicht überzubeanspruchen. Das Training wird momentan gut dosiert, nach dem 9:3-Sieg in Rapperswil zum Beispiel hatte das Team am Mittwoch frei.

Die Saison 2021/22 im Kopf

Dubé selbst nutzte den freien Tag unter anderem dazu, sich in seiner zweiten Funktion als Sportchef Gedanken über die Zukunft zu machen. Auch wenn die Mannschaft der Saison 2021/22 bereits zu 95 Prozent stehe, wie er erklärte, gebe es noch einige Fragezeichen. Gespannt darf man sein, wie Dubé die Ausländerpositionen besetzen wird. Anders als im laufenden Championat wird es für Gottéron aufgrund der finanziellen Einbussen wegen Corona nicht mehr möglich sein, fünf Importspieler zu beschäftigen. Gültige Verträge für nächste Saison haben Ryan Gunderson, Chris DiDomenico und Daniel Brodin. Letzterer war zuletzt aber mehrheitlich überzählig, und angesichts der Tatsache, dass Dubé grosses Interesse daran hat, mit David Desharnais und Viktor Stalberg zu verlängern, liegt eine vorzeitige Vertragsauflösung mit Brodin auf der Hand. Dem widersprach Dubé gestern allerdings. «Daniel ist auch nächste Saison hier. Alles andere sind Spekulationen der Medien.» Ob es wirklich so kommt, wird sich zeigen. Falls der Flügelstürmer tatsächlich bliebe, würde das nicht heissen, dass Center Desharnais gegenüber Stalberg die besseren Karten habe, führte Dubé weiter aus. «Beide wollen weiterspielen, beide zeigen starke Leistungen, und beide werden in der Kabine respektiert. Deshalb ist David nicht im Vorteil.»

Furrer bleibt eine Möglichkeit

Bezüglich der Schweizer Spieler wartet Dubé auf die Antwort von Andrei Bykow, dem in der vergangenen Woche vom Verein ein Vertragsangebot zu deutlich reduzierten Konditionen unterbreitet wurde. Bleibt Bykow, soll der Sturm mit Nachwuchsspielern wie Timotée Schaller oder dem Tschechen Dominik Binias – der in der kommenden Saison als Lizenz-Schweizer gilt – ergänzt werden. Und in der Defensive ist nach dem Zuzug von Raphael Diaz noch ein Platz offen. Eine Vertragsverlängerung mit einem der beiden Routiniers Marc Abplanalp und Philippe Furrer sei durchaus eine Option, erklärte Dubé. «Wenn Philippe so spielt wie aktuell gerade, dann ist er sehr interessant für uns.»

Sprunger gegen Ambri fraglich

Gottéron muss am Freitag im Heimspiel gegen Ambri ohne die verletzten Daniel Brodin, Matthias Rossi, Nathan Marchon und Viktor Stalberg auskommen. Krankgemeldet wurden am Donnerstag David Aebischer und Captain Julien Sprunger, dessen Einsatz am Freitag fraglich ist. Laut Christian Dubé keine Option für das Ambri-Spiel ist Philip-Michael Devos. Gottéron hat zwar eine B-Lizenz für den kanadischen Center von Ajoie gelöst, dieser ist im Jura aber nicht abkömmlich. So erhalten wie bereits am Dienstag in Rapperwil wieder die beiden Junioren Timotée Schaller und Luca Gauch ihre Chance im vierten Block. Gaétan Jobin rückt in die dritte Fornation vor, sollte Sprunger definitiv nicht spielen können. fs

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