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«EU-Beitritt bleibt aktuell»

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«EU-Beitritt bleibt aktuell»

Zwei Klassen der OS Düdingen zu Besuch im Bundeshaus

Die Klassen 3E und 3D der OS Düdingen haben sich gut vorbereitet für ihren Besuch im Bundeshaus. Sie wollten nicht mit leeren Händen vor Bundesrat Joseph Deiss und Nationalrat Hugo Fasel stehen.

Das Treffen mit Bundesrat und Nationalrat kam speziell durch den Lehrer Pascal Bächler zustande. Am Kollegium St. Michael, vor genau 26 Jahren, hatten Pascal Bächler und Hugo Fasel die Fächer Volks- und Betriebswirtschaft beim heutigen Bundesrat Joseph Deiss. Da Hugo Fasel und Joseph Deiss heute sehr beschäftigte Politiker sind und wenig Zeit für die OS-Klasse aus Düdingen hatten, mussten sie sich schon frühmorgens auf den Weg machen.

Nach all den Sicherheitsvorkehrungen vor dem Bundeshaus waren die Schüler erleichtert, endlich «ihre» Politiker live zu sehen. Vor dem Interview mit Hugo Fasel durften sie noch ein paar Abstimmungen des Nationalrates mitverfolgen. Nach 10 Minuten konnten sie dem Nationalrat die gut vorbereiteten Fragen stellen:

Wie wollen Sie die Kostenexplosion im Gesundheitswesen stoppen?

Durch eine Einheitskasse. Mit nur einer Krankenkasse kann man mehr Druck ausüben.

Wen werden Sie in den Bundesrat wählen und aus welchem Grund?

Ich werde sicher die bisherigen Bundesräte wiederwählen.

Was wollen Sie im Jahre 2004 bewirken?

Das ist eine schwierige Frage. Sicherlich möchte ich über die AHV und die Mutterschafts-Versicherung abstimmen. Der EU-Beitritt bleibt aktuell. Als Nationalrat muss man immer zwei bis drei Jahre vorausdenken.

Möchten Sie irgendeinmal in den Bundesrat?

Nein, auf keinen Fall, weil ich mich viel mehr für die Gestaltung der Schweiz interessiere.

Was halten Sie von Herrn Blocher?

Eigentlich nicht viel, denn er sieht die Sachen ganz anders als ich. Das Einzige, was wir gemeinsam haben, ist, dass wir gut streiten können.

Besuch des Bundesrates

Nach dem Interview mit Nationalrat Hugo Fasel traf Bundesrat Joseph Deiss ein. Die Klasse stand auf und applaudierte, so wie es ihr der Nationalrat beigebracht hatte. Natürlich hatten sie auch an ihn viele Fragen:

Die Schweiz hat in der Pisa-Studie schlecht abgeschnitten, was wollen Sie dagegen unternehmen?

Man meinte zu lange, alles sei in Ordnung. Nach der Pisa-Studie mussten wir das Gegenteil feststellen. Jetzt wollen wir das ganze Bildungswesen mehr fördern. Wir haben mehr Geld vom Bund zur Verfügung.

Wer wird nach Ihrer Meinung den Platz von Bundesrat Kaspar Villiger einnehmen?

Das weiss noch niemand. Es ist schwierig, denn alle Kandidaten haben das Zeug zum Bundesrat.

War es schon Ihr Kindertraum, Bundesrat zu werden?

Nein. Ich wollte weder Lokomotivführer noch Bundesrat werden. Vorgesehen war, dass ich das Geschäft meines Vaters übernehme. Erst mit 35 Jahren bin ich in die Politik eingestiegen.

Was halten Sie von der heutigen Jugend?

Ich war auch einmal so jung wie ihr, aber die Jugend hat sich sehr verändert. Doch die heutige Jugend ist vernünftig.

Als Dank für die geopferte Zeit überreichte die Klasse den beiden Politikern ein paar kleine Geschenke der OS Düdingen. Leider ist diese halbe Stunde viel zu schnell vergangen, da die direkten Informationen sehr interessant waren. Bundesrat Joseph Deiss und Nationalrat Hugo Fasel hatten sehr viel Verständnis für die vielen Fragen.

Marc Meier und Florian Rotzetter, Klasse 3E

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