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Eurobus verabschiedet sich vom Standort Bulle

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Sechs Monate nach dem Betriebsstart nimmt das Fernbusunternehmen Eurobus erste Anpassungen an seinem Liniennetz vor. Wie das Unter­nehmen mitteilt, wird unter anderem auch die Frequenz auf der Strecke Freiburg–Bern erhöht. Statt zweier Busse pro Tag in beide Richtungen werden ab dem 9. Dezember täglich je drei Busse unterwegs sein. «Es hat sich gezeigt, dass vor allem die Verbindungen zwischen den grossen Zentren gut funktionieren», bemerkt Roger Müri, Leiter Fernbus bei der Eurobus Swiss Express AG, auf Anfrage. «Hierzu zählen wir auch Freiburg.» Als Hauptgrund nennt Müri «die Absicht, unserer Kundschaft schnellere und direktere Verbindungen anzubieten». Genaue Zahlen zu den Fahrgästen im Kanton Freiburg gebe die Firma nicht bekannt. «Wir ziehen aber eine positive Bilanz», so Müri. Das Ziel, ein «operativ stabiles Angebot» auf die Strassen zu bringen, habe man erreicht. Die Auslastung sei allerdings «noch nicht da, wo wir sie gerne hätten». Auch deshalb seien Anpassungen am Angebot notwendig gewesen. «Wir wollen die ökologisch und ökonomisch unnötigen Zusatzkilometer vermeiden», sagt Müri. Die Haltestelle in Bulle werde daher ab dem 9. Dezember nicht mehr bedient. Durch die Streichung von solch wenig frequentierten Halteorten könne Eurobus «kürzere Reisezeiten und eine effizientere Streckenführung» erreichen.

TPF: «Keine Konkurrenz»

Diskussionen gibt es auch um die Haltestelle in Freiburg. Der Freiburger SP-Generalrat Pierre-Alain Perritaz stört sich daran, dass die Fernbusse direkt hinter dem Bahnhof Freiburg an der Louis-d’Affry-Stras­se eine Haltestelle haben. Er möchte die Busse in das St.-Leonhard-Quartier verbannen. Der Generalrat entscheidet am 18. Dezember, ob er ein entsprechendes Postulat von Perritaz an den Gemeinderat überweisen will. «Wir sind mit der derzeitigen Haltestelle in Freiburg sehr zufrieden», bemerkt Müri dazu. «Wir waren jedoch mit der Stadt im Austausch, um nach Lösungen zu finden, wie man unsere nationalen Linien besser an die internationalen Fernlinien anbinden kann.» Heute seien Umstiege vom nationalen auf den internationalen Fernbus in Freiburg schwierig, weil die Haltestellen nicht am gleichen Ort liegen würden.

Wenig Sorgen macht man sich bei den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF um Eurobus, wie TPF-Sprecher Stéphane Berney auf Anfrage versicherte. «Fernbusse sprechen eine andere Kundschaft an und stellen keine Konkurrenz für uns dar», sagte er.

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