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Europa, Tausendjähriges Reich und Neue Welt

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Interdisziplinäres Kolloquium an der Universität

Der Hamburger Exeget Klaus Koch hat in seiner 1997 erschienenen Studie «Europa, Rom und der Kaiser vor dem Hintergrund von zwei Jahrtausenden – Rezeption des Buches Daniel» auf die grosse und gerade heute aktuelle Bedeutung der Visionen Daniels im Alten Testament für die Geschichte Europas hingewiesen. Daniels Visionen zufolge wird nach vier Weltreichen ein fünftes Weltreich kommen und zugleich die Weltgeschichte abschliessen.

«Es gibt kaum einen alttestamentlichen Stoff, der eine so intensive Rezeption in der abendländischen Geschichte und Geschichtsschreibung erfahren hat», erklärte Prof. Mariano Delgado, der mit Prof. Edgar Marsch und Klaus Koch das Kolloquium organisiert hat. In Daniels Visionen sind einzelne Aspekte enthalten, die vor allem politisch relevant wurden: u.a. die Begründung des Herrschaftsanspruchs, die Idee von einem Weltreich, die besondere «Rhythmisierung» der Geschichte als geordnete Abfolge und die Frage nach dem «Letzten Reich» am Ende der Zeiten, die in der heutigen Rede vom «Ende der Geschichte» eine säkulare Renaissance erfährt.
Das interdisziplinäre Kolloquium will auch einen Beitrag zur Verständigung und zum Frieden in der heutigen Welt leisten. Denn zur Vermeidung der von vielen heraufbeschworenen Schreckensvision eines «Kampfes der Kulturen» ist auch eine gründliche Erforschung der gemeinsamen Tiefengeschichte nötig.
Zu den Referenten zählen – ausser den Organisatoren – u.a. renomierte Fachleute wie: Emidio Campi (Zürich), John und Adela Collins (Chicago), Werner Goez (Erlangen), Otto Kallscheuer (Giessen), Henning Graf Reventlow (Bochum) und Günter Stemberger (Wien).

Interdisziplinäres Kolloquium «Europa, Tausendjähriges Reich und Neue Welt. Zweitausend Jahre Geschichte und Utopie in der Rezeption des Danielbuches», Universität Freiburg, 17. und 18. März, Miséricorde, Hörsaal C und Hörsaal 3115.

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