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Europäische Erweiterung

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Untertitel: Gast aus Rumänien an der Universität

Mit dem Europatag, der zum 29. Mal begangen wird, setzt die Universität Freiburg ein Zeichen für die Bedeutung, die sie Europa zumisst, heisst es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Die hiesige Alma Mater ist auch traditionell eng mit Europa verbunden. Im vergangenen Wintersemester stammten 18 Prozent der rund 10000 Studierenden aus dem Ausland, allein 13 Prozent aus dem europäischen Raum. Sie engagiert sich ebenfalls in zahlreichen europäischen Forschungs- und Mobilitätsprogrammen.

Seit Jahren empfängt die Universität Freiburg, namentlich im Rahmen des Europatages, Persönlichkeiten, welche die vielfältigen Dimensionen der europäischen Identität darstellen, eine persönliche Bilanz ziehen und Perspektiven der Entwicklung unseres Kontinents aufzeigen. Morgen Mittwoch wird es nun der 56-jährige Rumäne Andrei G. Plesu sein, der sich auf Deutsch und Französisch an sein Publikum wenden wird. Der Festvortrag findet morgen Mittwoch statt.
Der Kunsthistoriker und Philosoph Andrei Gabriel Plesu ist seit 1990 Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Bukarest. Zur Förderung des europäischen Gedankens gründete er 1994 das «New Europe College Bukarest», dem er auch heute als Rektor vorsteht. Einige seiner Publikationen sind ebenfalls in deutscher Übersetzung erschienen, so im Jahr 2000 das Werk «Wer in der Sonne steht, wirft Schatten. Ein rumänisches Brevier politisch-praktischen Denkens».
In der Ceausescu-Ära war Professor Plesu verfolgt. Heute ist er auch Mitglied des Nationalkollegs zur Erforschung der ehemaligen «Securitate». Zwischen 1989 und 1991 war er Kulturminister und von 1997 bis 1999 Aussenminister Rumäniens. Er ist Träger verschiedener renommierter Preise und Auszeichnungen. Zudem ist er Mitglied zahlreicher Akademien, Kuratorien und wissenschaftlicher Beiräte, wie aus seinem Curriculum hervorgeht.

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