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Europameister Näf kein Zufallssieger

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Europameister Näf kein Zufallssieger

Elsa-Bike in Estavayer – Der Thurgauer feiert einen überlegenen Solo-Sieg

Schon nach 15 der 60 Kilometer vermochte Rolf Näf (24) am Elsa-Bike niemand mehr zu folgen. Noch nie war das Niveau am Elsa-Bike so hoch. Paradis, Gremaud, Charrière und Roccaro fuhren unter die ersten fünfzehn. Bei den Frauen gewann die ehemalige Marathon-Europameisterin Andrea Huser (TG).

Von GUIDO BIELMANN

Das Elsa-Bike war der Auftakt zur «IXS Swiss Bike Classic». Es ist die Serie von sechs Langstrecken- oder Marathon-Rennen. Dieser Cup ist der grösste in Europa; 578 km mit 20 600 m HD sind zu fahren. Das nächste Rennen findet in Küblis statt.

Rolf Näf ist kein Zufallssieger des Elsa-Bike. Der 24-Jährige am Andwil ist amtierender Marathon-Europameister, und er ist als einziger Schweizer definitiv für die Olympiade qualifiziert. Schon nach 15 Kilometern führte er die Vorentscheidung herbei, indem er das Tempo in der zehnköpfigen Spitzengruppe erhöhte: «Eigentlich wollte ich nicht wegfahren, ich wollte nur, dass die Gruppe sich verkleinert. Dann folgte mir keiner. Später senkte ich das Tempo etwas. Ich hoffte, dass etwa Frischknecht aufschliessen würde. Aber es kam keiner. So fuhr ich meinen Rhythmus.» Rolf Näf wird nach dem Weltcup von Schladming jetzt eine Ferienwoche einschalten: «Danach geht es an den Formaufbau für die Olympiade: «Ich werde zusammen mit Frischknecht trainieren. Wir werden eine Woche vor der Olympiade anreisen, um die Strecke zu besichtigen.

Thomas Roccaro brach ein

Das Elsa-Bike war so stark besetzt wie noch nie. Nebst Näf und Frischknecht waren die nationalen Spitzenfahrer Spichtig (2.), Cattin (3.), Heule (4.), Manetsch (5.) und Spaeth (6.) da, und sie behaupteten die Spitzenränge. Auf dem achten Rang erschien der erste Freiburger, Daniel Paradis (Vuadens). Er war lange zusammen mit Thomas Roccaro (Düdingen) in der zweiten, verköpfigen Verfolgergruppe: «Es war nicht mein bester Tag. Auf dem ersten Drittel habe ich gelitten.» Der Greyerzer wird nächstens in Frankreich ein 100-km-Rennen fahren, um sich auf die Marathon-SM vorzubereiten.

Im Gegensatz zu Paradis konnte Roccaro die Position nicht halten. Der Weltcup-Teilnehmer fiel auf den 15. Rang zurück. Die Freiburger Gremaud, Charrière und Murith überholten ihn auf dem letzten Kilometer: «Ich bin beim 45. Kilometer eingebrochen. Schade, bis dahin habe ich mich gut gefühlt.» Roccaro startet am nächsten Wochenende am Weltcup von Schladming.

Murith erstmals ohne Probleme

Laurent Gremaud (La Tour-de-Trême) fuhr auf den 12. Rang. Er beschrieb den Auftakt des Rennens so: «Der Start war hart. Ich musste auf die Zähne beissen. Dann lief es mir gut. Alle Steigungen konnte ich ohne Mühe in der Gruppe fahren.»

«Super zufrieden» war Thierry Charrière mit seinem 13. Rang. Er hatte sich während fast des ganzen Rennens in einer Zwölfergruppe gehalten: «Ich habe noch nie gesehen, dass eine solche Gruppe so gut harmonierte. Es gab keine Streitereien, wir fuhren kompakt.»

Eine Riesenfreude hatte Pierre-Alain Murith (24.), der nach 35 km in der Gruppe hinter Charrière folgte: «Es ist das erste Mal, dass ich in Estavayer ohne Probleme durchkomme.» Und das meinte der Greyerzer, der immer für Spässe aufgelegt ist, ganz ernst.

Ein Bruderduell gab es in der Kategorie Amateure zwischen den Giffersern Silvio (17.) und Marco (26.) Fontana, welches der ältere der beiden, also Silvio, für sich entschied. Silvio ist ohnehin der Bikespezialist der beiden: «Marco war bis zum 25. Kilometer immer vor mir. Dann konnte ich aufschliessen. Beim 36. Kilometer fiel er zurück.» Marco hatte am Samstag am Einzelzeitfahren Münchenwiler-Wallenried den dritten Rang belegt.
Mountainbike

Rudolf Biedermann
hatte «Superbeine»

Nebst den 60 km gibt es am Elsa-Bike für die jüngeren Kategorien und Volksfahrer jeweils ein 30-km-Rennen, und dies gewann Junior Rudolf Biedermann (Schwarzsee) hoch überlegen: «Ich hatte heute Superbeine.» Schon nach 4 km in der zweiten Steigung konnte ihm niemand mehr im Feld, auch die älteren Fahrer nicht folgen. Tags zuvor war Biedermann am Swiss-Cup in Grächen gestartet und Zweiter geworden: «Es war hart. Am Anfang war ich auf dem 15. und nach einer Runde auf dem 5. Rang. Den zweiten Rang holte ich erst im Spurt.

Wie in Romont, gewann bei den Juniorinnen erneut Gabriela Glaus (Gempenach). Zunächst an der Spitze fahrend, wurde sie von Kathrin Tschabold überholt: «Ich konnte sie in einer Steigung wieder überholen.» Die 17-Jährige machte den Unterschied mit ihrer Technik. Am Samstag war Gabriela Glaus am Swiss-Cup in Grächen Dritte gewesen. «Es war sehr hart. Von Anfang an war ich auf der dritten Position.» bi

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