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Evangelische Kirche hat Steuerzahler vergessen

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Rund tausend Gemeindemitglieder der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg wurden im Dezember zur Kasse gebeten. Der Grund dafür: 2009 stellte die Kirche das Computerprogramm um, weshalb Daten über Neuzugezogene, Geschiedene oder frisch Verheiratete nicht aufgenommen worden sind. Diese zahlten in den folgenden drei Jahren keine Steuern an die Kirche, was erst diesen Frühling bemerkt wurde, wie die Zeitung «La Liberté» gestern berichtete. Insgesamt muss die Evangelisch-reformierte Kirche die Summe von 300 000 Franken einkassieren. Denise Seoane vom Sekretariat der Evangelisch-reformierten Kirche bestätigte dies auf Anfrage der FN. Betroffen seien davon nebst der Stadt Freiburg noch weitere Pfarrgemeinden des Saanebezirks, sagte sie.

Unzufriedene Steuerzahler

«Die betroffenen Gemeindemitglieder haben diesen Monat die Rechnungen bekommen, welche sie nun bezahlen müssen», sagt Seoane. «Wir sind uns bewusst, dass sie damit nicht zufrieden sind; allerdings mussten die ande- ren diese Steuern auch jedes Jahr zahlen.»

Grund dafür, dass das Fehlen von Steuern erst dieses Jahr aufgefallen ist, sei der Prozess der Steuereinzahlungen. Bis dieser abgeschlossen und kontrolliert sei, würden drei bis vier Jahre vergehen, erklärte Seoane. sg

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