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Exodus in Kirchgemeinde

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Die reformierte Kirchgemeinde Murten hat seit vielen Jahren drei Pfarrer. In diesem Jahr ändert sich aber einiges. Nachdem Pfarrer Res Rychener angekündigt hat, dass er ins heimische Emmental zurückkehrt und in Krauchthal eine Pfarrerstelle annimmt, hat die Murtner Kirchgemeinde beschlossen, die neue Stelle nur noch zu 60 Prozent zu belegen. So kann man einerseits das erwartete Defizit im Budget reduzieren und andererseits administrative Pflichten der Pfarrer an das Sekretariat übertragen. Das Sekretariat wird von rund 20 auf etwa 40 Prozent aufgestockt. Momentan ist die neue Pfarrer-Stelle ausgeschrieben.

Als ob die Kirchgemeinde Murten damit nicht genug an Strukturänderungen und personellen Verschiebungen hätte, kommt nun noch ein weiterer Schlag hinzu. An der Kirchgemeindeversammlung vom Montag wurde den Anwesenden mitgeteilt, dass auch Pfarrerin Ruth Ackermann Gysin auf Ende September nach sechs Jahren Murten, beziehungsweise ihren Wohnort Jeuss, verlässt. Sie übernimmt die Pfarrerstelle in Aarberg.
Vorwiegend persönliche Gründe haben zu diesen Abgängen geführt und mit Murten als Arbeitsort nichts zu tun. Als einziger übrig gebliebener Pfarrer lässt Christian Radecke den Kopf nicht hängen. Er gewinnt der neuen Situation sogar Positives ab:«Nun suchen wir zwei Pfarrer oder Pfarrerinnen gleichzeitig. Das gibt auch neue Möglichkeiten. Zum Beispiel könnten wir statt einer 100- und einer 60-Prozent-Stelle zwei 80-Prozent-Stellen schaffen.» Nur wer Angst vor Veränderungen hat, lässt sich entmutigen.

Neue Strukturen in der Kirchgemeinde

An der Kirchgemeindeversammlung wurde nach eingehender Diskussion ohne Gegenstimme ein Nachtragskredit von 10000 Franken genehmigt. Eine externe Unternehmensberatung hat sich mit der Neuorganisation der Amtsträgerstellen in der Kirchgemeinde Murten befasst. Die Kosten werden wohl nur etwa 7500 Franken betragen. Trotzdem kamen Zweifel an der Notwendigkeit einer solchen Beratung auf. Der Rat konnte aber mehrere Vorteile nennen. Die Aufteilung nach Amtswochen, an denen ein Pfarrer nach dem anderen eine Woche lang für Beerdigungen und Trauungen zuständig ist, bringt organisatorisch Einiges. Und da zehn Prozent der Arbeitszeit bisher für administrative Aufgaben aufgewendet wurden, kann auch in diesem Bereich mit Hilfe der Sekretärin gestrafft werden.

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