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Explosionen trieben 2013 die Gebäudeschäden in die Höhe

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«Die Bilanz der Brände 2013 ist die schwerwiegendste der letzten fünf Jahre.» Diese Feststellung macht die Kantonale Gebäudeversicherung (KGV) in ihrem Jahresbericht 2013. Von Bränden waren im letzten Jahr 280 Gebäude betroffen; der Schaden betrug total 14,3 Millionen Franken. 2011 betrugen die Brandschäden noch elf Millionen Franken.

Verantwortlich für die hohe Schadenssumme seien mehrere Grossbrände, so KGV-Direktor Jean-Claude Cornu im Bericht. Die Schadensquote pro Fall war 2013 in Freiburg auch höher als im schweizerischen Durchschnitt.

«2013 wurde durch eine sehr seltene Brandursache geprägt, nämlich verschiedene Explosionen, welche allesamt im Greyerzbezirk zu verzeichnen waren», hält der Bericht fest. Nicht nur sind bei Explosionen die materiellen Schäden und indirekten Kosten relativ hoch, sondern es kam bei einer Explosion auch eine Frau in ihrem Wohnhaus ums Leben. Mehr Glück hatten jene 15 Personen, die sich in Bulle bei einer Explosion noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.

Kaum Unwetter

Verursachten die Brandfälle vergleichsweise hohe Kosten, blieb Freiburg im letzten Jahr von Elementarschäden weitgehend verschont. Wie schon 2012 war der Kanton auch 2013 kaum von Unwettern betroffen. Ein Hagelunwetter im Juni traf vor allem die Nachbarkantone Waadt und Neuenburg, beschädigte aber im Kanton Freiburg nur Gebäude in einem Teil des Broyebezirks. Überschwemmungen blieben grösstenteils aus. Bei 330 Elementarschäden im Kanton belief sich die Schadenssumme auf 1,1 Millionen Franken.

Positiv war das vergangene Jahr für die KGV aus finanzieller Sicht. Die Institution erwirtschaftete einen Nettoertrag von 7,2 Millionen Franken. Sieben Millionen Franken konnte sie in den ordentlichen Reservefonds legen. Vor allem die Vermögens- und Immobilienanlagen brachten einen guten Ertrag. Die KGV hatte Ende 2013 insgesamt 115 000 Gebäude zu 81 Milliarden Franken versichert.

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