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Fahrturnier soll attraktiver gestaltet werden

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Fahrturnier soll attraktiver gestaltet werden

Schweiz als Ursprungsland des Freibergerpferdes anerkannt

Die Pferdezüchter des Sensebezirks schauten am Samstag auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Pferdeversicherungs-Genossenschaft musste erneut viele Schadenfälle entschädigen, was sich negativ auf die Rechnung auswirkte.

Mit der Anerkennung der Freibergerrasse durch die EU habe die oftmals angefochtene Stutenprämie zur Erhaltung der Freibergerrasse endgültig Rechtskraft erhalten, stellte Präsident Paul Siffert in seinem Jahresbericht fest.

Am 20. März haben 29 Pferde den Feldtest absolviert und bestanden. Die Rangliste wurde von der Stute Finette (Rudolf Piller, Giffers) angeführt, gefolgt von Leika (Ferdinand Vonlanthen, St. Silvester). Am 25. September wurden an der Pferdeschau in Plaffeien 68 Stuten mit Fohlen präsentiert. Die strenge Benotung und die Farbabzüge sorgten für Diskussionsstoff. Nur sieben Fohlen erreichten den Rappel, wofür eine Mindestbenotung von 22 Punkten notwendig war. Bei den Hengstfohlen siegte Haven (Gebrüder Burri, Jeuss) vor Shadow (Paul Siffert, Überstorf). Bei den Stutfohlen belegte Viola (Hugo Piller, Brünisried) den ersten und Venus (Fritz Suter, Brünisried) den zweiten Platz. Der Hengst Neco ist wiederum bei Paul Siffert, Überstorf, stationiert.

Sekretär/Kassier Hans Bielmann konnte eine erfreuliche Rechnung präsentieren, die mit einem Überschuss abschliesst.

Das Fahrturnier erweitern

Um mehr Besucher anlocken zu können, will der Vorstand das Fahrturnier attraktiver gestalten. Wie OK-Präsident Christian Aeschlimann ausführte, denkt man an die Durchführung einer Gymkhana und ans Holzrücken. Dieser Anlass soll am Sonntag, 22. Mai, stattfinden. Dieses Turnier gilt als «interner Vereinsanlass» und ist demnach nicht nur lizenzierten Promotionsfahrern offen. Wie ausgeführt wurde, soll an der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Freibergerzuchtverbandes, der vom Freiburger Ernest Schläfli präsidiert wird, entschieden werden, dass die letztes Jahr eingeführten Farbabzüge wiederum abgeschafft werden. Der Feldtest findet am 2. April statt.

Kontrollrapporte wichtiger
als Berufsethik

In seiner Grussbotschaft gratulierte Felix Aeby, Dienstchef beim Landwirtschaftsdepartement, den Sensler Züchtern für ihre erfolgreiche Arbeit. Im neuen Landwirtschaftsgesetz werde die Tierzuchtförderung näher umschrieben, sagte er und erinnerte daran, dass der Kanton für die verschiedenen Massnahmen jährlich eine Million Franken aufwende. Aeby äusserte sich zu den Kontrollen in der Landwirtschaft, welche oft zu Kritik Anlass geben. Seiner Meinung nach werde in diesen Äusserungen sehr oft übertrieben. Für die Ausrichtung der Direktzahlungen habe der Landwirt einen ökologischen Leistungsnachweis zu erbringen. In einem Turnus würden jeweils 20 Prozent der Betriebe alle drei Jahre kontrolliert. Für die Labelproduktion (z.B. Bio, Naturaplan, M7 usw.) würden von privaten Vertragspartnern mehr Kontrollen durchgeführt werden, als dies beim Vollzug der Bundesmassnahmen der Fall sei. Wenn Papiere und Kontrollrapporte mehr zählen als Berufsethik, sind wir schon bei einem Tiefpunkt angelangt, bemerkte er. ju

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