Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Falschgeld – stets eine Herausforderung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Werfen wir zuerst einen Blick auf die Schweizer Münzen: Münzen haben keine Sicherheiten, aber man kann schon an gewissen Stellen erkennen, dass eine Münze gefälscht ist. Bei dem Fünffrankenstück ist der Abstand zwischen dem «D» und den drei Sternen auf dem Rand meistens zu gross. Wir haben beim Zweifrankenstück auf der Helvetia-Seite die Sterne gezählt. Auf der linken Seite hat es elf Sterne und auf der rechten zwölf. Wenn die Münze gefälscht ist, sind meistens auf beiden Seiten elf oder zwölf Sterne zu finden.

Fühlbarer Notenwert

Auf ihrer Vorderseite haben die neuen Schweizer Banknoten am linken und rechten Rand oben Fühltasten für Blinde: Sechs für die Zehner-Note, zwölf für die Zwanziger-Note, 18 für die Fünfziger-Note, 24  für die Hunderter-Note, 30  für die Zweihunderter-Note und 36 für die Tausender-Note. Oben links, neben dem Buchstaben «A», sieht man ein durchsichtiges Schweizerkreuz, damit man weiss, dass es eine Schweizer Note ist. Beim Drucken erhält dieses Kreuz die Farbe der Note. UV  ist ein spezielles violettes Licht. Oben rechts bei der Hand sieht man mit UV-Licht einen Globus leuchten. Ohne UV sieht man nur einen Globus als Wasserzeichen.

Neben dem Buchstaben «B» auf der linken oberen Hälfte ist ein Text in allen vier Landessprachen zu finden. Über die untere Hälfte zieht sich ein silbriges Band. Kippen Sie die Note nach hinten, sehen Sie die Umrisse der Schweiz. Gleichzeitig befinden sich dort Ziffern, die sich in verschiedenen Farben bewegen. Einen schimmernden Globus finden Sie auf jeder Note. Neben dem Buchstaben «D» sehen Sie gegen das Licht ein gelochtes Schweizerkreuz. Neben dem Wert der Note (fühlbare Zahl) ist ein Teil eines bunten Schweizerkreuzes sichtbar. Wenn man die Note ans Licht hält, sieht man das vollständige Kreuz. Die andere Hälfte des Kreuzes ist auf der anderen Seite gedruckt. Im weissen Balken unten befinden sich zwei Wasserzeichen: ein Schweizerkreuz und ein Globus.

Enthüllendes Infrarot und UV

Unter dem Notenwert oben links hat es ein kleines Dreieck. Wenn man die Note gegen das Licht hält, gibt es einen schwarzen Strahl über die Note – der eingearbeitete Silberstreifen. Bei Infrarotbestrahlung sieht man zeichnerische Elemente zum grössten Teil nicht mehr. Die Note mit den ersichtlichen Elementen erkennt man dann schwarz-weiss. Jede Note hat eine andere Seriennummer. Diese ist zweimal in verschiedenen Schriftarten aufgedruckt. Wird die Note in ultraviolettes Licht gehalten, erscheinen kleine gelb-grüne Strichlein.

Falschmünzer früher

Im Römischen Reich gab es viele falsche Münzen, weil es zu wenig Geld gab. Zu Beginn des Bürgerkrieges in Amerika 1861 war die Hälfte der Geldscheine falsch. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Falschmünzerei aber so gut wie verschwunden. Es gibt verschiedene Gründe, Falschgeld zu machen: Leute, die sich nichts leisten können, machen Falschgeld. Manche Menschen wollen viel Geld haben. Dann stellen sie Falschgeld her, geben es aus und gewinnen so richtiges Geld. Manche Leute haben antike Münzen gefälscht oder gar selber solche erfunden und sie an Münzsammler verkauft.

Was passierte eigentlich früher, wenn man Falschgeld herstellte? In der Römerzeit wurden diese Leute lebend gekocht oder verbrannt, ans Kreuz genagelt, oder sie mussten im Bergwerk hart arbeiten, bis sie starben. Damals gab es keine Gefängnisstrafen, es gab nur Kerkerhaft, bis man hingerichtet wurde. Die Römer hatten keine Polizei, Selbstjustiz war normal. Andererseits wurde man bei Überfällen umgebracht, damit man die Diebe nicht verraten konnte.

Falschmünzer heute

Geld, wie wir es in der heutigen Form kennen, gibt es für die Schweiz seit 1848. Die erste Banknotenserie wurde 1907 herausgegeben. Die meisten gefälschten Münzen kommen heutzutage aus China. Sie werden dort meistens gegossen oder gestampft. Falsche Noten werden dem Kriminaldienst der Polizei überwiesen. Dieser versucht herauszufinden, wo die Noten hergestellt wurden. Wird dies nicht geklärt, wird die Note vernichtet. Es kommt manchmal vor, dass Falschgeld in die Bank gebracht wird. Die Bank behält die falsche Note zurück. Durch eine Maschine, die Zählmaschine, wird geschaut, ob das Geld echt ist. Jede Note wird geprüft. Wenn jemand falsches Geld in die Bank bringt, bekommt er natürlich kein Geld zurück. Sein Ausweis wird aber geprüft und registriert, damit die Polizei die Person befragen kann. Wenn ich in meinem Sparschwein Falschgeld habe, passiert mir nichts, aber die Polizei befragt mich, um vielleicht herauszufinden, wo es herkommt. Die Anzahl gefälschter und auch gefundener Münzen und Noten im Jahr 2017 betrug 6372, was einem Wert von weniger als einer halben Million Franken entspricht. Das ist sehr wenig. Auch heute werden Geldfälscher noch verhältnismässig hart bestraft. Eurofälscher beispielsweise müssen mit Gefängnis von fünf bis zehn Jahren rechnen.

Mehr zum Thema