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Familienforschung und Praxis

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Familienforschung und Praxis

Ergebnisse an einer Tagung vorgestellt

Forschende aus dem In- und Ausland haben an der Uni Freiburg neue empirische Ergebnisse aus der Familienforschung präsentiert. Ziel der Tagung war es, sowohl Fachpersonen als auch Laien für die vielfältige Thematik zu begeistern.

Das Institut für Familienforschung und -beratung an der Universität Freiburg hat kürzlich unter dem
gemeinsamen Patronat mit «Pro Familia Schweiz» eine Tagung über aktuelle Ergebnisse der Familienforschung durchgeführt. Als einer der führenden Paarforscher in den USA hat Thomas Bradbury in seinem
Vortrag die neusten Resultate der Partnerschaftsforschung in seinem Land vorgestellt. Danach weist vie-les auf die Bedeutung des Umgangs des Paars mit externem Alltagsstress hin.

Stresspräventionstraining

Diese Ergebnisse werden für das bereits existierende Präventionsprogramm des hiesigen Instituts als sehr hilfreich bewertet. Dieses «Freiburger Stresspräventionstraining für Paare», welches vom Direktor des Instituts, Guy Bodenmann, entwickelt und langfristig evaluiert wird, wird von Mitarbeiterinnen seit sieben Jahren angeboten.

Neues Raster für Familienforschung

Wie Professor Bodenmann in seinem eigenen Referat ausführte, beginnt Beziehungspflege mit einer angemessenen Stressbewältigung. Je besser beide Partner für sich Stress bewältigen könnten, respektive je besser beide Partner gemeinsam
mit Belastungen umgehen könnten, desto günstiger seien die Partnerschaftsqualität, der Verlauf einer Partnerschaft und deren Stabili-
tät. Meinrad Perrez stellte in einer Systematisierung ein Raster für die künftige Familienforschung vor, welches von Forschenden und Praktikern als sehr hilfreich aufgenommen wurde.

Mutter-Kind-Beziehung

Liselotte Ahnert von der Freien Universität Berlin zeigte mit ihren Ergebnissen auf, wie wichtig auch bei externer Kinderbetreuung die Mutter-Kind-Beziehung bleibt. Für Kinder sei die externe Kinderbetreuung für ihre Kontaktfähigkeit und Entwicklung unter Gleichaltrigen förderlich. Gleichzeitig sollten Familien sicherstellen, dass das natürliche Bedürfnis des Kindes nach einer stabilen Bindung zu der Mutter gewährleistet werden kann.

Zur Wichtigkeit von Familienstudien

Lucrezia Meier-Schatz, Nationalrätin und Generalsekretärin von Pro Familia Schweiz, betonte die Wichtigkeit von soziologischen, psychologischen und ökonomischen Familienstudien, um der Familienpolitik
endlich das ihr zustehende Gewicht einer Gesellschaftspolitik zukommen zu lassen. Im Kräftemessen der politischen Parteien ermöglichten die Studien als reale Abbildungen der aktuellen Familiensituation neue Lösungsvorschläge, die seriöser als einzelne persönliche Meinungen seien.

Die Tagung vom vergangenen Freitag stiess insgesamt auf grosses Interesse. So wird geplant, diese zum Nutzen der Familienforschung für die Praxis jährlich weiterzuführen. FN/Mitg.

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