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Fantasiewelt für Kinder

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Fantasiewelt für Kinder

Kindertagesstätte Zauberschlössli Maggenberg

Die Kindertagesstätte Zauberschlössli Maggenberg in Tafers öffnete anfangs Jahr ihre Tore. Was bisher im Schlössli gezaubert wurde, konnten Interessierte am Samstag bewundern. Am Tag der offenen Tür durften für einmal auch die Erwachsenen die magische Kinderwelt betreten.

Von SINA ZWICK

Der Name «Zauberschlössli» passt tatsächlich gut zur Kindertagesstätte (Kita) Tafers. In den hohen, hellen Räumen des Schlosses Maggenberg hat das Kita-Team im letzten halben Jahr eine kleine Zauberwelt erschaffen, die sicher nicht nur Kinder in ihren Bann zieht. Zurzeit kann die Kita zehn Kinder pro Tag aufnehmen, vier Säuglinge (bis zu zwei Jahren alt), drei zwei- bis vierjährige und drei vier- bis sechsjährige Kinder.

Strukturierter Tagesablauf

Wenn die Kleinen am Morgen eintreffen, dürfen sie sich als Erstes im Spielraum etwas Schönes aussuchen oder sich eine Geschichte erzählen lassen. Von 8 Uhr bis 9 Uhr wird am grossen Tisch gemeinsam gefrühstückt und gesungen. Nachher stehen verschiedene Aktivitäten wie Basteln oder Malen auf dem Programm. So vergeht die Zeit schnell und bald ist es Zeit für das Mittagessen, welches vom benachbarten Spital Tafers geliefert wird.

Nach dem Essen begibt sich die ganze Mannschaft in den Toiletten-Raum, welcher ein gewisses Schneewittchen-Zwerge-Ambiente ausstrahlt. Hier finden sich nämlich alle WC in einer Reihe und auch alle Lavabos. Über jedem Wasserhahn steht fein säuberlich ein kleines Becherlein und in jedem Becherlein steckt ein kleines Zahnbürstchen . . . Nach dem Zähneputzen und Händewaschen ist für viele Kinder die Zeit im Zauberschlössli um und Mami oder Papi steht vor der Tür.

Für die Kleinen, die noch bleiben dürfen, kommt jetzt der ruhigste Teil des Tages, von 12.15 bis 13.15 Uhr ist im Schlössli nämlich Mittagsruhe angesagt. Der Schlafraum für die Siesta der Kleinen ist mit vielen farbigen Tüchern, Matratzen und Blumenkissen ausgestattet. Wer kann dem Schlafzauber dieser Liegewiese wohl widerstehen? Nachdem alle aus ihren süssen Träumen zurückgekehrt sind, ist meistens Spielen im Schlossgarten angesagt. Manchmal geht es auch auf einen Spaziergang im nahegelegenen Zauberwald, wo es sonderbare Tiere und Pflanzen zu entdecken gibt. Langweilig wird es den guten Feen (Kleinkindererzieherinnen) jedenfalls nie mit ihren Schützlingen.

Mehr als einfach betreut

«Mit Kindern macht man jeden Tag neue Erfahrungen», erzählt Marianne Schneider, Kleinkindererzieherin. Obwohl der Tag in der Kita strukturiert ist, ist es den Erzieherinnen wichtig, dass jedes Kind auch seinen individuellen Rhythmus halten kann. «Kinder sollen noch Kinder sein dürfen. Es ist wichtig, dass sie Platz haben, sich selber zu sein», erklärt Marianne Schneider.

Die Kita Tafers ist nicht einfach ein Hütedienst; darüber sind sich die Präsidentin Lotti Riedo und ihre Kleinkindererzieherinnen-Crew, Marianne Schneider, Anne-Marie Cotting, Doris Bächler und Barbara Gutknecht (Praktikantin) einig: «Die Kinder werden nicht einfach gehütet, sie leben in einer Grossfamilie.» So kümmern sich zum Beispiel die älteren Kinder um die jüngeren, stossen den Kinderwagen und heben den «Nuggi» auf . . .

Ein Traum ging in Erfüllung

Mit dem Zauberschlössli Maggenberg ist für die Präsidentin ein grosser Traum in Erfüllung gegangen. Sie versuchte bereits vor zehn Jahren eine Kita ins Leben zu rufen, weil sie damals als freischaffende Vermittlerin von Tagesmüttern der steigenden Nachfrage gerecht werden wollte. Zu diesem Zeitpunkt fanden es die Gemeinden aber noch nicht für nötig, ein solches Projekt zu finanzieren. «In vielen Köpfen war und ist immer noch die Meinung: Eine Frau hat zuhause beim Kind zu sein», erklärt Lotti Riedo. Dafür konnte damals der Tageselternverein Sense gegründet werden, bei dem sie seit der Gründung mitwirkt.

«Die Kita soll ganz klar keine Konkurrenz zum Tageselternverein sein», beteuert Lotti Riedo. Es gehe vielmehr darum, dass den Eltern mehrere Möglichkeiten zur Wahl stehen. Ob ein Kind nun zwei bis drei Halbtage bei Tageseltern oder in einer Kita verbringt, ist irrelevant. Hauptsache, es ist für die Familie eine Bereicherung. Sie ist überzeugt: «In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass es eine Entlastung für Eltern gibt.»

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