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Farbig – Nicht nur schwarzweiss

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Farbig – Nicht nur schwarzweiss

Freiburg kann sich am diesjährigen Sechseläuten in Zürich präsentieren

Der Kanton Freiburg ist Ehrengast am diesjährigen Zürcher Sechseläuten. Als Höhepunkt des Frühlingsfestes wird Staatsratspräsidentin Ruth Lüthi die Ehre zufallen, zusammen mit Hans Peter Buchmann, Präsident des Zentralkomitees der Zürcher Zünfte, den Böög anzuzünden.

Von ANTON JUNGO

«Freiburg ist in der Deutschschweiz schlecht oder wenig bekannt», hielt Ruth Lüthi, Präsidentin des Staatsrates, gestern bei der Medienkonferenz zum Freiburger Auftritt am Zürcher Sechseläuten vom 14. bis 18. April fest. «Wir haben die Chance, den Kanton Freiburg in seiner geografischen, kulturellen und wirtschaftlichen Vielfalt zu präsentieren», führte sie aus. Freiburg erhält aber auch Gelegenheit, auf seine Brückenfunktion zwischen Deutsch- und Welschschweiz hinzuweisen. Es sei Freiburg seit seinem Eintritt in die Eidgenossenschaft immer ein Anliegen gewesen, Spannungen zwischen den Landesteilen abzubauen und zum Zusammenhalt beizutragen.

Nicht nur schwarzweiss

Freiburg will gemäss Staatsratspräsidentin Ruth Lüthi aber auch die Gelegenheit wahrnehmen, das Freiburg-Bild der Deutschschweizer ein wenig zu korrigieren. «Wir wollen zeigen, dass Freiburg nicht nur ein Agrarkanton ist, sondern dass es auch seinen Teil am technischen Fortschritt des Landes leistet», erklärte sie.

Der Freiburger Auftritt in Zürich steht unter dem Motto «Fribourg bringt Farbe rein». Für Paul Meyer, Präsident des Organisationskomitees, weist dieses Motto nicht nur auf die kulturelle Vielfalt Freiburgs hin. Es soll auch auf die Verbindung zwischen Tradition und Moderne, Jung und Alt, Stadt und Land hinweisen.

Das Motto «Fribourg bringt Farbe rein» wird als grosses Plakat auf dem Zürcher Lindenhof hängen. Bewusst habe man dieses «zweisprachige» Motto gewählt, meinte Markus Reck, Kommunikationschef des OK. Die Frage, ob ein solches Motto nicht zu Diskussionen über die Freiburger Sprachenfrage führen werde, beantwortet er mit dem Hinweis, dass der Führer, den das OK ausgearbeitet habe, total zweisprachig sei. Tatsächlich trägt dieses Booklet den Titel «Sächsilüüte 2005 – Fribourg bringt Farbe rein!/Freiburg apporte sa touche de couleur!»

Auch auf dem Plakat wäre genügend Platz vorhanden gewesen für beide Versionen des Mottos, welchen mit dem Austausch der Namen Fribourg und Freiburg eine gewisse Originalität nicht abgesprochen werden kann. Gemäss Hans Peter Buchmann hatten die Freiburger total freie Hand bei der Gestaltung des Mottos.

Begegnung auf dem Lindenhof

Während fünf Tagen wird Freiburg im Festzelt auf dem Lindenhof präsent sein und ein Kulturprogramm bieten, das die Bevölkerung zur Begegnung einlädt. Hubert Audriaz hat für den Lindenhof einen «magischen Pfad» entworfen. Es werden dort Musik- und Gesangsgruppen der verschiedensten Stilrichtungen auftreten und Freiburger Spezialitäten aufgetragen.

Blick auf die Freiburger Wirtschaft

In zwei kleineren Zelten werden sich Wirtschaft und Tourismus in spielerischer Art vorstellen. Dafür wurde eigens eine Maschine konstruiert. Durch ein Guckloch können die Besucher Spitzenprodukte aus der Freiburger Wirtschaft an sich vorüberziehen sehen. Auf daneben stehenden Boxen werden die einzelnen Produkte erklärt. Das Projekt wurde von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Albert Michel, Generaldirektor der Kantonalbank, ausgearbeitet. Umgesetzt wurde es von der Multimedia-Hochschule Freiburg. Der Gruppe standen 140 000 Franken zur Verfügung. 100 000 aus dem offiziellen Budget; 40 000 Franken wurden von den vier Pfeilern der Freiburger Wirtschaft (FKB, FEW, KGV und TPF) beigesteuert. Das Gesamtbudget für den Freiburger Auftritt am Sechseläuten beläuft sich auf 500 000 Franken.

Gleichzeitig werden die beiden Filme «High-tech in the green» – ohne Anspielung auf Galmiz – und «Freiburger Land» vorgeführt. Der erste stellt die verschiedenen Sektoren der Freiburger Wirtschaft vor, der zweite Freiburg als Reise-Destination.
Je rund 300 Personen aus den verschiedenen Regionen des Kantons nehmen in verschiedenen Formationen und mit verschiedenen Sujets am Kinderumzug am Sonntag, 17. April, und am Umzug der Zünfte am Montag, 18. April, teil. Als Höhepunkt der Veranstaltung wird Staatsratspräsidentin Ruth Lüthi zusammen mit Hans Peter Buchmann, dem Präsidenten des Zentralkomitees der Zünfte Zürichs (ZZZ), am Montag, 18. April, um 18 Uhr auf dem Sechseläuteplatz den Böög entzünden.

Zu Gast bei den Zünften

Die verschiedenen Mitglieder der Freiburger Regierung und weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft werden während des Sechseläutens Gäste der verschiedenen Zünfte sein. Staatsratspräsidentin Ruth Lüthi wird – als erste Frau überhaupt – Ehrengast der Zunft Wolllishofen sein.

Dieser Zunft gehört auch ZZZ-Präsident Buchmann an, der gestern kurz in das Zürcher Zunftwesen und den Sechseläutebrauch einführte. Die alten Zünfte gehen ins Jahr 1336 zurück und blieben in Funktion bis 1798, dem Jahr der Französischen Revolution. Der Sechseläutebrauch hängt mit dem Wechsel von der Winter- auf die Sommerarbeitszeit zusammen. Mit dem Längerwerden der Tage nach dem 21. März erscholl die Feierabendglocke um sechs Uhr (18 Uhr). Kleinere Umzüge zu diesem Anlass gab es seit 1818.

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