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«Farbige Wände bringen Lebensfreude»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der von Leonardo Buzzurro gewählte Ort des Gesprächs hat Symbolwert. In der Mitte des garagenartigen Raumes stehen Holztisch und Stühle, welche von Regalen mit unzähligen Farbtöpfen umgeben sind. Der Lagerraum des nach seinem Gründer benannten Maler-Gipser-Geschäfts ist ein einziges Reich der Farben.

Nicht nur Malerarbeiten

Selber greift der Malermeister nur noch selten zu den je nach Farbdicke und zu bemalenden Flächen benötigten Pinseln, Farbrollen oder Spritzpistolen. «Ich bin aber jeden Tag auf den Baustellen, um die voranschreitenden Arbeiten zu kontrollieren», sagt Buzzurro.

Dabei zeigt sich immer wieder, dass zu den wichtigen Kompetenzen eines Malermeisters auch ein gewisses Kommunikationstalent gehört. Als die Leonardo Buzzurro SA etwa den Auftrag fasste, eine grössere Villa zu streichen, musste sie an die 50 Farbmuster erstellen. «Für das Auswahlverfahren mit den Bauherren brauchte es dann sehr lange Diskussionen», erklärt der 54-Jährige.

 

Ein weiteres Spezialprojekt, an welches man sich im Unternehmen gerne erinnert, ist die vor zwei Jahren abgeschlossene Neugestaltung des Crédit-Suisse-Sitzes an der Bahnhofsallee in Freiburg. Bei dem 20-Millionen-Projekt führte die Buzzurro SA verschiedene Arbeiten aus. «Wir setzten diverse Maltechniken ein, erledigten Gipsereiarbeiten und gestalteten Zwischendecken», erklärt Antonio, einer von Leonardos Söhnen, die im väterlichen Betrieb mitarbeiten.

Mehr Mut bei der Farbwahl

Während seiner 30-jährigen Berufstätigkeit hat Firmengründer Leonardo Buzzurro gewisse Veränderungen bei den farblichen Präferenzen der Freiburgerinnen und Freiburger beobachten können: Ungefähr seit der Jahrtausendwende sei bei vielen Hausbesitzern der Wunsch nach mehr Farbe aufgekommen. «Heutzutage sind die Leute mutiger und wagen es eher, auch mal etwas Unkonventionelles zu machen.» Das zeige sich sowohl an den Fassaden und den Mauern im Gebäudeinnern als auch bei Stuckaturen und bei Metall- und Holzmöbeln. Im Innenbereich seien die Leute am ehesten bereit, etwas Farbenfrohes auszuprobieren. Die experimentierfreudigsten Kunden musste Buzzurro gar bremsen, um sie vor Farbkombinationen zu bewahren, welche sie auf lange Sicht wohl bereut hätten.

 Der professionelle Umgang mit Farben erfordere viel Gefühl bei der Dosierung der Stärke: «Ein azurblaues Schlafzimmer würde die Bewohner wohl umhauen, obwohl der Farbe Blau eine beruhigende Wirkung zugeschrieben wird», führt Buzzurro aus. Im Allgemeinen könnte die Freiburger Häuserlandschaft nach Meinung des Malermeisters aber noch mehr Farbe vertragen: «Farbige Wände bringen ein bisschen italienisches Ambiente und Lebensfreude.»

Angesprochen auf aktuelle Farbtrends nennt Leonardo Buzzurro die Farben Gelb und Bordeauxrot. Diese seien polyvalent und würden für Innen- und Aussenwände gerne verwendet. Vor zwei Jahren durfte seine Unternehmung beispielsweise das Taferser Dorfmatte-Quartier in Sandgelb gestalten. Buzzurros zweiter Sohn Daniel, stets auf den Beinen und mit seinem Handy die Arbeiten auf den diversen Baustellen koordinierend, mischtsich ein und macht eine überraschende Aussage: «Braun ist eine Farbe, welche letzthin auch oft nachgefragt wurde. Mit den verschiedenen Untertönen lässt sich da einiges machen», erklärt er. So sei etwa die neue Stadtfreiburger Clinique Générale in erdigen Brauntönen gehalten.

Zufriedene Kunden

Nach dem Abschluss solcher grösseren Aufträge sei man als Maler besonders zufrieden, meinen die drei Buzzurros, um anzufügen, dass jede gut gemachte Arbeit befriedigend sei. «Wir verpassen einem Haus, welches ein grosses Projekt mit vielen Involvierten ist, den letzten Schliff, bevor die Bewohner einziehen», sagt Antonio, um die Faszination des Malerberufs zu verdeutlichen. Vater Leonardo fasst sich kürzer und meint schlicht: «Ist der Kunde zufrieden, bin ich auch zufrieden.»

Zur Person

Der Vater besorgte die Lehrstelle

Im Jahr 1984 gründete Leonardo Buzzurro sein eigenes Unternehmen. Zuvor hatte er die Malerlehre beim mittlerweile nicht mehr existierenden Geschäft Notari & Fils in Freiburg absolviert. Weil Leonardo von Kindesbeinen an Maler werden wollte, hatte ihm sein Vater die Lehrstelle organisiert. Selbstständig geworden, arbeitete Buzzurro gemeinsam mit zwei Angestellten, bildete sich weiter und ist heute Maler-Gipser. «Diese Arbeitsvorgänge gehören zusammen, so dass dieser Schritt naheliegend war», erklärt er. Die Beteiligung von Buzzurros Frau Geneviève und seinen zwei Söhnen Daniel und Antonio macht aus dem Betrieb mit aktuell 75 Angestellten ein waschechtes Familienunternehmen.cz

 

Drei Fragen: «Ausser Violett gefällt mir alles»

L eonardo Buzzurro über schlechte Erfahrungen mit der Farbe Mauve:

 

Welches ist Ihre Lieblingsfarbe und warum?

Puh, da kann ich mich nicht entscheiden: Ich mag praktisch alle Farben. Sogar Grau offeriert mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als man gemeinhin annimmt.

 

Gibt es eine Farbe, die Sie niemals anziehen würden?

Violett und Mauve kann ich nicht ausstehen und würde ich dementsprechend auch nicht anziehen.

Mit welcher Farbe verbinden Sie eine besondere Erinnerung?

In einem Altersheim haben wir einmal auf Wunsch Innenräume in Mauve bestrichen. Als die Bewohner dann einzogen, stellte sich heraus, dass die Farbe für sie viel zu stark war und bei manchen sogar Unwohlsein hervorrief. Daraufhin mussten wir die Wände in einer neutraleren Farbe streichen. cz

 

«Des murs en couleurs, c’est bien plus gai!»

Leonardo Buzzurro peint depuis 30 ans des façades, des murs et des meubles. Il a remarqué durant cette période que les propriétaires immobiliers devenaient de plus en plus hardis dans le choix du revêtement couleur de leurs quatre murs. Il a même dû déconseiller des combinaisons.

Le choix du lieu de la discussion a valeur de symbole. Une table en bois et des chaises entourées d’étagères supportant une multitude de pots de peinture meublent le local qui ressemble à un garage. Le dépôt du commerce de plâtrerie-peinture, arborant le nom de son fondateur, est un royaume de la couleur unique.

Sur les chantiers

Le maître peintre n’utilise plus que rarement les pinceaux, rouleaux ou pistolets choisis en fonction de l’épaisseur de la couleur et du support à recouvrir. «Je suis toutefois chaque jour sur les chantiers pour contrôler l’avancement des travaux», dit-il.

Un certain talent dans la communication constitue une composante des principales compétences que doit posséder un maître peintre. Lorsque l’entreprise Leonardo Buzzurro a décoché le mandat de repeindre une grande villa, il a fallu préparer environ 50 teintes différentes. «De très longues discussions sont nécessaires avec les maîtres d’œuvre concernant le choix des couleurs», explique l’entrepreneur de 54 ans.

 

 

Le nouvel aménagement du siège du Crédit Suisse à l’avenue de la Gare de Fribourg, achevé il y a deux ans, constitue aussi un projet spécial dont on se rappelle avec plaisir au sein de l’entreprise. Elle a effectué des travaux très variés dans le cadre d’une transformation s’élevant à 20 millions. «Nous avons utilisé diverses techniques de peinture, avons réalisé des travaux de plâtrerie et avons aménagé des faux plafonds», raconte Antonio, l’un des fils de Leonardo qui travaille dans l’entreprise paternelle. 

 

Un choix plus hardi

 
Le fondateur de l’entreprise Leonardo Buzzurro a constaté au cours de ses 30 d’activité un certain changement dans les préférences de couleurs des Fribourgeoises et Fribourgeois. L’envie de plus de couleurs s’est développée chez les propriétaires immobiliers depuis environ le passage dans le nouveau millénaire. «Les propriétaires sont devenus plus hardis et osent parfois réaliser quelque chose de non conventionnel», constate Buzzurro.
 
Cela vaut aussi bien pour les façades, les murs intérieurs que les décorations en stuc et les meubles en métal ou en bois. Les gens osent davantage essayer des couleurs à l’intérieur des habitations. Buzzurro a même dû réfréner l’envie d’expérimentation de certaines combinaisons de couleurs chez des clientes et clients qui les auraient eues pendant longtemps devant les yeux. L’emploi professionnel des couleurs nécessite beaucoup de sensibilité lors du dosage: «Une chambre à coucher bleu azur ferait certainement tomber les habitants à la renverse, bien que l’on attribue un effet reposant à la couleur bleue», déclare Buzzurro. 

 

Le rouge et le jaune

 
Le maître peintre estime que le paysage immobilier fribourgeois supporterait plus de couleurs: «Des murs en couleurs apportent une touche d’ambiance italienne et sont bien plus gais.» Questionné sur les couleurs à la mode, il cite les couleurs jaune et rouge bordeaux. Il s’agit de couleurs polyvalentes utilisées pour les murs intérieurs et extérieurs. Son entreprise a, par exemple, pu peindre il y a deux ans lequartier Dorfmatte à Tavel en jaune sable. Le deuxième fils de Buzzurro, Daniel, le portable collé à l’oreille afin de coordonner le travail sur les différents chantiers, se joint à la discussion et fait tout de suite une déclaration surprenante: «Le brun est une couleur qui a récemment souvent été demandée. Les diverses teintes permettent de réaliser pas mal de choses», explique-t-il. La Clinique Générale, dans le quartier de Pérolles à Fribourg, est habillée de teintes brunes terreuses. Les trois Buzzurro sont spécialement satisfaits comme peintres à la fin de mandats d’une telle importance, tout en ajoutant que chaque travail effectué est gratifiant. «Nous donnons à une maison qui constitue un grand projet avec beaucoup de monde impliqué la dernière touche avant l’entrée des habitants», ajoute Antonio pour expliquer la fascination du métier de peintre. La papa Leonardo résume et déclare simplement: «Si le client est satisfait, je le suis également.»

Trois questions: «Tout me plaît à part le violet»

L eonardo Buzzurro et ses mauvaises expériences avec la couleur mauve:

Quelle est votre couleur préférée et pourquoi?

Oh! là là! Je n’arrive pas à me décider. J’aime pratiquement toutes les couleurs. Le gris offre plus de possibilités créatives que ce que l’on pense.

Y a-t-il une couleur que vous ne porteriez jamais ?

Je ne supporte pas les couleurs violet et mauve et je ne m’habillerais donc pas dans ces couleurs.

A quelle couleur associez-vous un souvenir particulier ?

Nous avons une fois peint, sur demande, des locaux intérieurs en mauve dans un foyer pour personnes âgées. Lorsque les résidents ont emménagé, il est apparu que la couleur était trop violente pour eux et a même entraîné des malaises. Nous avons du repeindre les murs dans une couleur plus neutre. cz

Bio express

Le père lui trouve sa place d’apprentissage

Leonard Buzzurro a fondé sa propre entreprise en 1984. Il avait effectué son apprentissage à Fribourg dans l’entreprise «Notari & Fils» laquelle n’existe plus. Son père lui avait trouvé cette place d’apprentissage car Leonardo voulait depuis sa plus tendre enfance devenir peintre. Devenu indépendant, il a travaillé avec deux employés tout en poursuivant sa formation et il est aujourd’hui plâtrier-peintre. «Ces processus de travail sont complémentaires et il est donc tout naturel d’être les deux à la fois», explique Buzzurro. La participation de son épouse Geneviève et des deux fils, Daniel et Antonio, fait de l’entreprise comptant actuellement 75 employés, une véritable entreprise familiale. cz

 

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