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Fasnacht in Courtepin feiert Jubiläum

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Der diesjährige Carnaval von Courtepin wird am Freitagabend eröffnet. In der Halle Festisport spielt das Orchester Logaryth, dazu wird ein Festessen serviert. Der Abend steht unter dem Motto «Oscarverleihung». Am selben Abend findet die Übergabe der Schlüssel für die drei schönsten Tage des Jahres statt.

Konzert am Bahnhof

Der Carnaval von Courtepin dauert vom Freitag bis am Sonntag. Am Samstagnachmittag findet beim Bahnhof Courtepin das Konzert der Guggen statt. In diesem Jahr spielen die Guggen Les Endiablés aus Courtepin, La Cafetière aus Broc, La décapsuleuse aus Romont, Crystal aus Ménières, die Sexy Clique aus Delémont sowie Les Gouilles Agasses aus Le Mouret.

 Im Anschluss findet der Kinderumzug mit den Guggenmusiken und dem Clown Pif statt. Später folgt der Kostümwettbewerb mit dem Clown und mit einer Disco. Am Abend spielen die teilnehmenden Guggenmusiken, und zum Abschluss gibt es einen Gesamtauftritt aller eingeladenen Musikgruppen. Den Abschluss des Samstagabends macht die Fastnachtsdisco mit dem bekannten DJ Monsieur Cortez.

«Am Umzug selber hängt der Publikumsaufmarsch vor allem vom Wetter ab», erklärt Philippe Perroud, Präsident des Organisationskomitees. Bei den Anlässen in der Festisport-Halle habe er aber schon den Eindruck, es kämen heute weniger Menschen als früher. «Das kann aber auch an der Halle liegen.» Denn diese sei viel grösser als das frühere Lokal und lasse deshalb die Besucherzahl als klein erscheinen.

Grosser Fasnachtsumzug

Am Sonntagvormittag lädt das Organisationskomitee in der Mehrzweckhalle Festisport zum offiziellen Apéro mit sämtlichen teilnehmenden Guggen. Der grosse Umzug durch Courtepin folgt um Punkt 14.36 Uhr. Er beginnt bei der Hauptstrasse in Courtaman und führt über die Freiburgstrasse zur Mehrzweckhalle Festisport. «Dieses Jahr haben wir sechs Guggen und 19 weitere Gruppen mit verschiedenen Sujets.»

Auf dem Vorplatz findet dann der Höhepunkt des Carnavals statt. Ein Narrengericht wird den diesjährigen «Wacoucou» wegen verschiedener Missgeschicke von Personen verurteilen. «Wir nehmen dabei vor allem Themen auf, die Courtepin, den Haut-Lac oder den Kanton im vergangenen Jahr bewegt haben», erklärt Perroud. Ein beliebtes Thema sei in den letzten Jahren die sportliche Misere von Gottéron gewesen. «Ein anderes dankbares Sujet waren die Baumängel bei der Halle Festisport.» Nach dem Prozess gibt der närrische Scharfrichter das Zeichen, den etwa acht bis neun Meter grossen «Wacoucou» zu verbrennen. Die Figur wird von Mitgliedern des Organisationskomitees und weiteren Helferinnen und Helfern kreiert und zusammengebaut.

 «Wir sind ein kleiner, familiärer Carnaval, der sich im Gegensatz zu grossen Umzügen in anderen Orten stark auf die lokale Dorfbevölkerung als Zielpublikum ausrichtet», beschreibt Perroud die Fasnachtszeit in Courtepin.

Chronologie

Drei Dörfer feiern zusammen Carnaval

1992 organisierte Liliane Baeriswyl zusammen mit der Clique Les Nipertruoc den ersten offiziellen Carnaval von Courtepin. An diesem beteiligten sich die Dörfer Courtepin, Courtaman und Wallenried. Daraus entstand der Begriff «Wacoucou». «Vorher veranstalteten die Schulen einen kleinen Umzug», so der heutige OK-Präsident Philippe Perroud. Bis heute sind es Lehrkräfte, die mit den Schülern fantasievolle Kostüme herstellen. Dazu kamen mittlerweile die Jugendvereine und andere Gruppen, die den Umzug mit originellen Wagensujets bereichern.sos

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