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«Fast jeden Tag geweint»

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«Ich habe fast jeden Tag geweint», blickt er auf die schreckliche Gefängniszeit zurück. Kälte, Lärm, Langeweile (kein Spaziergang), fünfminütige Essenszeiten und eine menschenverachtende Behandlung der Gefangenen hätten den Haftalltag geprägt. Die Gefangenen würden von einem Gefängnis ins andere transportiert, und dies gehe nur mit Hand- und Fussschellen, die zudem an einer Bauchkette befestigt sind, so Nouri.

Wichtige Unterstützung

Überstanden hat er diese Zeit, weil seine Familie und seine Freunde Shandiz und Mehdi in Malibu sowie die Familie Mussalli in Beverly Hills voll hinter ihm standen. Seine Familienmitglieder flogen mehrmals in die USA und litten mit ihm. Viel Lob übrig hat er auch für alt Bundesrat Joseph Deiss, der seiner Tochter und ehemaligen Studentin Ratschläge erteilte, wie die Familie vorgehen soll. Auch den Einsatz der Schweizer Diplomaten erwähnt er positiv. Er verspürt heute ein Bedürfnis, seine unglaubliche Geschichte weiterzuerzählen. Auch befolgt er die Ratschläge einer Psychiaterin.

Teurer Spass

Nicht nur seine Psyche litt unter dieser Geschichte, auch der Geldbeutel von Akbar Nouri wurde stark strapaziert. Nebst den Anwaltskosten von 142 000 Dollar musste er wegen des Impfstoff-Geschäfts eine Busse von 40 000 Dollar bezahlen. Und nebst den vielen Reisen seiner Familie musste er auch einen Verdienstausfall hinnehmen. Aber nicht nur das. «Meine Kunden geschäften mittlerweile mit andern Lieferanten. Ich muss versuchen, sie wieder zurückzugewinnen», hält er fest und weiss nicht, ob ihm dies gelingt.Laut Nouri betreiben heute viele US-Firmen Handel mit dem Iran, dies mit Sonderbewilligungen, was ihn ärgert. Wenn schon gegen eine Nation ein Wirtschaftsembargo verhängt wird, sollte dies seiner Ansicht nach für alle Firmen gelten. Er hat nach dem Erlebten die Absicht, die USA am internationalen Gerichtshof im Haag und am europäischen Gerichtshof in Strassburg anzuklagen. az

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