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Fast wie in der Formel 1

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Am Wochenende greifen die Skicrosser in China ins Weltcup-Geschehen ein. Der teure Abstecher mit einem Grossaufgebot zum Test-Event in Secret Garden steht für die immensen Anstrengungen, die das Team um Trainer Ralph Pfäffli für den Olympia-Erfolg unternimmt.

“Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und wahrscheinlich noch mehr”, sagte Ralph Pfäffli im Vorfeld des Weltcup-Auftakts in China. Tatsächlich liess und lässt die Schweizer Skicross-Equipe nichts unversucht, um dem Nummer-1-Status an den Olympischen Spielen im Februar gerecht zu werden. Wohl kaum eine andere Nation betreibt einen vergleichbar grossen Aufwand, um für das Vier-Jahres-Highlight gerüstet zu sein. “Das Ziel ist, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein”, betont Pfäffli.

Einen Schritt voraus waren die Schweizer Skicrosser der internationalen Gegnerschaft schon in der Vergangenheit oft. So soll das auch in China sein, und dabei geht das Team um Chef Pfäffli noch ein paar Schritte weiter. Den Startbereich der Olympiastrecke etwa bauten die Schweizer in Saas-Fee anhand von Plänen nach. Dabei kamen sie der Realität sehr nahe, wie Pfäffli erfreut feststellte. Einzig das Gefälle war im Wallis etwas steiler als in China.

Neu mit Performance-Analyse

Der teure Abstecher zum Test-Event im Skigebiet Secret Garden an diesem Wochenende ist ein weiteres Puzzleteil. Während andere in Erwägung zogen, aus Kostengründen auf die erste der zwei kostspieligen China-Reisen dieses Winters zu verzichten, leisteten sich die Schweizer einen Charterflug zum Weltcup-Auftakt. Zur Belegschaft von Swiss-Ski gehören in diesen Tagen auch Wissenschaftler und Wachs-Spezialisten.

Mit der tiefgreifenden Datenanalyse ist Swiss-Ski im Skicross in neue Dimensionen vorgeprescht. “Wir betreiben eine Performance-Analyse fast wie in der Formel 1”, umschreibt Pfäffli. “Wir wollen so viele Informationen sammeln wie möglich.” Das Ziel ist klar: Man will sich mit der Akribie einen Vorteil schaffen, wie ihn etwa die Schweizer Mountainbikerinnen an den Sommerspielen in Tokio bei ihrem Dreifach-Triumph dank der ausgezeichneten Vorbereitung hatten.

Breiter Kader

Dass zum Erfolg an einem Grossanlass im Skicross sehr wohl noch eine Portion mehr Glück gehört als in anderen Sportarten, steht ausser Frage. Den Vorwurf, nicht alles unternommen zu haben, um die eigenen Chancen zu maximieren, will man sich aber nicht gefallen lassen. Über die medial wohl aufgebauschte Sache mit dem über die früheren Jahre häufigen Scheitern der Schweizer Skicrosser an Grossanlässen lächelt der langjährige Nationalcoach inzwischen nur noch müde. Mike Schmid, Fanny Smith, Alex Fiva und Marc Bischofberger haben der Kritik mit ihren Erfolgen längst den Boden entzogen.

In Peking liegt die Goldmedaille für Smith gefühlt fast schon bereit – auch wenn die Waadtländerin aufgrund ihrer Corona-Erkrankung im Frühling und einer Vielzahl an Medienverpflichtungen keinen reibungslosen Sommer hinter sich hat und im physischen Bereich noch nicht wieder auf dem Maximum ist. Bei den Männern treten Alex Fiva als amtierender Weltmeister und der derzeit an seinem Comeback arbeitende Jonas Lenherr als Zweiter im Gesamtweltcup der Vorsaison an. In ihrem Schatten tummeln sich diverse Fahrer, die ebenfalls ganz nach vorne preschen können.

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