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Fastnachts-Abfallkonzept zeigt Wirkung

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«Wir haben positive Rückmeldungen erhalten zum neuen Abfallkonzept», sagt Stefan Büschi, Präsident der Fastnachtsgesellschaft Murten (FGM). «Es gab eindeutig weniger Abfall auf den Strassen als in den vorangegangenen Jahren.» Die Fastnächtlerinnen und Fastnächtler hätten die Container benutzt, «und ich war erstaunt, wie ordentlich es zu und her ging: Die PET-Flaschen waren bei den PET-Flaschen und nicht irgendwo anders». Natürlich sei die eine oder andere Aludose in der falschen Tonne gelandet, «aber insgesamt waren wir positiv überrascht».

Kampf gegen Littering

Je nach deren Lage seien die 85 Abfallcontainer im Stedtli mehr oder weniger intensiv genutzt worden, sagt Büschi. Die Standorte würden nun überdacht, wie auch jene der Toilettenhäuschen. 16 mobile Pissoirs, 16 Toilettenhäuschen und ein Anhänger mit 16 Toi­letten standen während der närrischen Tage bereit. Auch hier zieht Büschi eine positive erste Bilanz: «Wir konnten erreichen, dass die Restaurants entlastet wurden.» Natürlich habe es immer noch Leute gegeben, die den Stadtgraben als Toilette benutzten. «Im Gros­sen und Ganzen war ich aber erstaunt über den Respekt und den Anstand, den Fastnächtler und Zuschauer an den Tag legten.» Es sei nur ein kleiner Teil gewesen, der sich nicht an die Regeln gehalten habe.

Das neue Abfallkonzept geht auf eine Kampfansage der FGM gegen Littering zurück. In den letzten Jahren gab es immer mehr Abfälle, und das Littering wurde an der Fastnacht Murten zum Problem, nicht zuletzt auch wegen der Kosten für die aufwendige Reinigung. Obwohl die Mitarbeitenden des Werkhofs der Gemeinde Murten täglich für saubere Stras­sen und für die Leerung der öffentlichen Abfalleimer besorgt waren und die Firma Haldimann regelmässig am Abend die Strassen reinigte, gab es kurz darauf erneut überall Abfälle. Deshalb hatte die FGM gemeinsam mit der Firma Haldimann ein neues Abfallkonzept erarbeitet.

Nicht überlaufen lassen

Christian Haldimann, Geschäftsführer des Murtner Entsorgungsunternehmens, zieht ebenfalls eine positive Bilanz: «Erste Rückmeldungen von unseren Mitarbeitern zeigen, dass weniger Abfall auf dem Boden lag als in den letzten Jahren.» Auch seien sie von Schäden an Fahrzeugen durch Glasscherben verschont geblieben. «Wir werden nun Daten zusammentragen und schauen, was wir wo verbessern können.» Dabei gehe es nicht nur um Standorte und Anzahl der Container und Toiletten, sondern auch um deren Sichtbarkeit: In der Menge seien die Abfallkübel auf Distanz oft nicht gut zu sehen. Hier gebe es die Möglichkeit, diese mit Fahnen zu kennzeichnen. Zudem sei es wichtig, die Abfallcontainer nicht überlaufen zu lassen, betont Haldimann. Das Abfallkonzept sei ein Schritt in die richtige Richtung. Aber alles lasse sich nun mal nicht verhindern.

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