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FC Freiburg verschenkt den Sieg

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Das wegen des Murtenlaufs vorgezogene Meisterschaftsspiel der 1. Liga Promotion hätte eigentlich einen Sieger hervorbringen müssen. Der offensiv eingestellte FCF hatte fast ein Dutzend Chancen, schoss aber nur gerade zwei Tore, die leider am Ende nicht für den Sieg reichten.

Sieben Minuten vor Spielende konnte der stark enttäuschende Challengue-League-Absteiger Stade Nyonnais nach einem Corner noch ausgleichen und so seinen Zweipunktevorsprung auf die Saanestädter in der Tabelle verteidigen. Die Pinguine zeigten nach durchzogenen Leistungen in diesem Heimspiel ein positive Reaktion, vergaben aber im Abschluss zu viele Möglichkeiten zum Teil leichtsinnig.

Hin und her in bunter Reihenfolge

So viele Torchancen hat man in den letzten Jahren in Heimspielen der Freiburger gegen einen an und für sich spielerisch starken Gegner noch kaum einmal gesehen. Vor allem der Ex-Nyonstürmer Karim Chentouf hätte diesen spannenden und fairen Match mit seinen Chancen allein entscheiden müssen. Vielleicht hatte der schlaksige Center mit seinen ehemaligen Kollegen ganz einfach ein bisschen Mitleid. Kam dazu, dass der 23-jährige Gästehüter David Marques wohl das Spiel seines Lebens lieferte und die Stürmer der Weiss-Schwarzen fast zur Verzweiflung brachte.

In Führung gingen in der ersten Halbzeit jedoch nicht die haushoch überlegenen Freiburger, sondern die Welschen aus der Uefa-Stadt: Ludovic Déglise konnte nach elf Minuten den durchbrechenden Sonny Kok–der Sohn der auf der Tribüne sitzenden Lausanne-Legende Rob Kok–nur noch mit einem Foul stoppen. Captain Rémi Boule liess FCF-Keeper Luca Ferro keine Abwehrchance. Nach einem halben Dutzend Ausgleichsmöglichkeiten des Heimklubs fiel dann vor der Pause doch noch der überfällige 1:1-Ausgleich. Einen vom Goalie abgewehrten Freistoss schob Arthur Deschenaux aus kurzer Distanz über die Linie. Das 1:1 nach 45 Minuten schmeichelte den Gästen aus dem Waadtland gewaltig.

Ausfallende Matchuhr und später Ausgleich

Als in der 70. Minute Verteidiger Manuel Domo einen Freistoss Bühlers mit dem Kopf zum scheinbaren Siegestor ablenkte, lief die Matchuhr schon seit einigen Minuten nicht mehr. Böse Zungen auf der Tribüne behaupteten, vielleicht sei die Stromrechnung von Co-Sponsor Groupe E nicht bezahlt worden. Ernster wurde es dann für das Dragani-Team in der Schlussphase, als Nyon alles nach vorne warf und gegen den Spielverlauf noch zum glücklichen Ausgleich kam. Einwechselspieler François Meuris köpfte das Leder nach einem scharfen Corner wuchtig ins Netz. Somit wurde der FCF noch brutal für das Auslassen vieler bester Chancen bestraft. Bei einem Holzschuss von Manu Bühler war aber auch viel Pech dabei.

Auch wenn es am Schluss nicht zu einem Dreier gereicht hat, gibt die gestrige Vorstellung der Pinguine doch Hoffnung für die Zukunft. Der Nachwuchs des FC Basel wird jedoch am kommenden Sonntag in der Rheinstadt bestimmt ein viel stärkerer Gegner sein, als dies gestern die schwachen Nyonnais waren.

 

Telegramm

Freiburg – Nyon 2:2 (1:1)

St. Leonard.–249 Zuschauer.–SR: Nenad Skalonja.Tore:11. Bolay (Foulpenalty) 0:1, 34. Deschenaux 1:1, 70. Domo 2:1, 83. Meuris 2:2.

FC Freiburg:Ferro; Déglise, Buntschu (84. Bondallaz), Domo, Vuilleumier; Koné, Ndzomo, Zaugg (65. Charrière), Bühler (75. Valente); Chentouf, Deschenaux.

Stade Nyonnais:Marques; Bolay, Mairet, Veuthey, Boule; Fargues, Gormond, Morina (76. Peixoto), Kok (66. Meuris); M’Futi, Ndoye (91. Troisi). Trainer: Bernardo Hernandez.

Bemerkungen:Freiburg ohne Ndarugendamwo, Mora; Nyon ohne Stadelmann, Leal (alle verletzt).–Lattenschuss Bühler (45.).–Verwarnungen: Kok (58.), Ndoye (58.), Marques (89.), Peixto (93.).

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