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FC Kerzers bleibt in der 3. Liga

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Unglückliche 0:1-Heimniederlage gegen Ursy

Autor: Von Kurt Ming

Wie fast immer in solchen Zitterspielen kommt dem ersten Tor eine eminent grosse Bedeutung zu; so auch am Mittwochabend. Gastgeber Kerzers hatte in der ersten halben Stunde durch seinen Stürmer Marco Pfister zwei Hundertprozentige. Kerzers nützte diese aber nicht und wurde am Ende dafür prompt bestraft. Ursy konnte sich nach dem Wechsel offensiv gewaltig steigern, kam seinerseits zu vier guten Möglichkeiten; zweimal rettete ein Kerzerser Spieler für den geschlagenen Marthaler auf der Linie, und eine brachte das Siegestor. Eine Freistossflanke von Frédéric Carrel köpftelte Mathieu Fessel aus kurzer Distanz wuchtig ins Netz. Zwei Fehler in der Abwehr: Der Keeper kam einmal mehr nicht aus dem Tor, und die um Libero De Bruny neu formierte Verteidigung blieb stehen. Aufgrund des Torchancenverhältnisses war der Sieg der Glanebezirkler nicht unverdient. Es war übrigens der siebte. Auswärtspunkt Ursys, das sich immer mehr als Auswärtsteam entpuppt. Das letzte Spiel gegen Grandvillard findet jedoch zu Hause statt, und dort erhofft sich Trainer René Carrel, der Vater der beiden gleichnamigen Spieler, dann ein Fussball-Fest mit einem sportlich glücklichen Ausgang (Aufstieg).

Kerzers: Neuaufbau geht weiter

Klar, die Enttäuschung war bei den Seeländern nach dieser knappen und vermeidbaren Niederlage im ersten Moment riesengross. Trainer Marcel Weissbaum, der auch nächste Saison das Team führen wird, sprach von den vielen verpassten Chancen seiner Boys und dem fehlenden Glück in den spielentscheidenden Phasen. Trotz des verpassten Wiederaufstiegs will man beim FC Kerzers den Neuaufbau mit eigenen jungen Spielern weiter vorantreiben. Dieses Mal reichte es dem Team, nicht zuletzt wegen mangelnder Routine, nicht zum Aufstieg, aber insgesamt hat die Mannschaft die Saisonerwartungen der Klubleitung trotzdem erfüllt. Am Mittwoch fehlte einigen Spielern manchmal etwas die Nervenstärke und die Kraft, aber bei der grossen Hitze und dem Rhythmus Samstag/Mittwoch war dies kein Wunder. Zumindest einen Vorwurf muss sich niemand machen: Die Mannschaft kämpfte auch diesmal 90 Minuten, was fehlte, das war ein Spieler mit Übersicht und Torgefährlichkeit im Angriff – aber der fehlt nicht nur in Kerzers…

Wut auf den Ref und den Verband

In der ersten Enttäuschung fielen rund um den Platz von Seiten des Verlierers einige böse Worte. Der Platzspeaker sprach von einem Skandal und Routinier Beat Schenk fühlte sich vom Schiedsrichter und dem Freiburger Fussballverband ebenfalls bös im Stich gelassen: «Jetzt muss wirklich etwas passieren. Wir Deutschfreiburger werden seit Jahren in solchen Spielen immer wieder krass benachteiligt.» Ganz so Unrecht hatte der Goalgetter des FC Kerzers nicht: Ref Audergon entschied in kniffligen Situationen meistens für die Welschen, und Kerzers musste beide Heimspiele während der Woche und nicht am Samstag austragen. Eines ist aber sicher, und dies sah auch der langjährige Spitzenschiedsrichter und FCK-Kenner Paul Krähenbühl: «Matchentscheidende Fehler hat Audergon nicht gemacht, und die Tore müssen unsere Spieler eben immer noch selber erzielen.» So oder so, schon heute scheint wohl die Sonne in Kerzers wieder heller, und auch im Sport heben sich Glück und Pech meistens früher oder später auf. Sonst fragen Sie doch bei Gelegenheit die Deutschen…

Kerzers – Ursy 0:1 (0:0)

300 Zuschauer. – SR: Louis Audergon (Farvagny).
Marthaler; De Bruyn; Flühmann, D. Hurni, Bieri; Mutti (71. Fernandez), Weiss- baum, Fürst, Hofer; Schenk, Pfister.
Surchat; F. Schmutz; J. Schmutz, Favre, Conus; Ch. Deschenaux, Galster (66. Buchs), J.- Cl. Carrel, F. Carrel; Vasco Boutos (87. Kolly), Fessel (90. Dubugnon).
76. Fessel 0:1.
Platzverweis nach Ampelkarte für Bieri (90. Foul/Reklamieren).

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